Die Anmeldung startet und wir haben große Neuigkeiten!

EduCamp meets OERcamp

OERcamp trifft EduCamp (wieder)

Das EduCamp im Internet 2020 wird gemeinsam mit dem OERcamp online stattfinden. Die Zusammenarbeit ist ein großartiges Wiedersehen! Denn es war das Educamp in Bielefeld 2011, bei dem das Thema Open Educational Resources (OER) erstmals in Deutschland von einer größeren Gruppe aus verschiedenen Bildungsbereichen diskutiert wurde. 2012 folgte dann das erste eigenständige OERcamp – in Kooperation mit dem EduCamp! Auch 2015 kreuzten sich die Wege wieder für ein gemeinsames Barcamp in Berlin. Educamp und OERcamp sind eng miteinander verknüpft, sowohl über viele Menschen als auch über die Formate. Man könnte zugespitzt sagen: Das EduCamp ist die Mutter der OERcamps (das stammt nicht von uns, sondern das Team vom OERcamp hat das so gesagt).
Für die gemeinsame Veranstaltung im Oktober 2020 werden die besten Erfahrungen aus beiden Welten verbunden. Nach dem Auftakt am Freitag mit Mitgliederversammlung des EduCamp e.V. steht am Samstag „klassisches Barcampen“ an (nur eben online). Und am Sonntag re-aktivieren wir mit den Werkstatt-Sessions das Format der „EduCamp Eduhacks“ bzw. der „OERcamp Werkstatt“, bei dem über mehrere Stunden hinweg gemeinsam an konkreten Dingen gearbeitet werden kann.

Zeit und Ort

Freitag, 09.10.2020
von 18:00–19:00 Uhr Newbie-Session
von 19:00–21:00 Uhr Mitgliederversammlung Educamp e.V.
ab 21:00 Uhr Ankommen, Get-Together
Samstag, 10.10.2020
von 10:00–17:30 Uhr Barcamp (Ankommen ab 09:30 Uhr!)
von 20:00–21:30 Uhr Abendveranstaltung
Sonntag, 11.10.2020
von 10:00–15:00 Uhr Werkstatt-Sessions (Ankommen ab 09:00 Uhr!)

Ort

EduCamp meets OERcamp – online findet online statt.

Anmeldung

Die Anmeldung ist ab sofort möglich.
Die Teilnahme an EduCamp meets OERcamp – online ist kostenlos, weil uns die Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt und das OERcamp vom BMBF gefördert wird. Wir sind dafür sehr dankbar!

Programm

EduCamp meets OERcamp – online ist ein Online-Barcamp. Das bedeutet, dass Jedermann und Jedefrau Vorschläge für die Barcamp-Sessions am Samstag einbringen kann, aus denen das Programm zusammengestellt wird. „Sessions“ sind in der Barcamp-Sprache so etwas wie Workshops, also Programmteile, die parallel stattfinden und am Samstag jeweils 40 Minuten dauern.
Am Sonntag ist dann zudem Zeit für Werkstatt-Sessions. Dies sind 3,5-stündige Sessions zum gemeinsames Arbeiten, für Hands-On-Projekte und alles andere, wofür eine einstündige Session nicht reicht!
Die sogenannte „Sessionplanung“ findet ab jetzt statt!
Über dieses Formular kannst du Deine Session und Deine Werkstatt-Session einreichen (Update: nicht mehr möglich).
Vor Ort findet zu Beginn der Veranstaltung findet außerdem eine Einführung in die Methode statt. Vorkenntnisse sind also nicht notwendig! Außerdem gibt es eine Newbie-Session am Freitag.

Austausch und Fragen

Wir haben wieder ein kleines FAQ zusammengestellt und auch in der Telegram-Kaffeeküche läuft schon die erste Kanne durch.

Macht Platz im Kalender!

Die Staatskanzlei NRW macht es möglich: Das EduCamp findet auch im Herbst 2020 statt! 🥳
Das größte Orga-faux-pas müssen wir allerdings schon jetzt einräumen: Wir haben immer noch eine sehr ernst zu nehmende Pandemie. Das haben wir ganz anders geplant und das tut uns sehr leid, aber damit ist ein EduCamp „mit Anfassen“ vor Ort in Hattingen leider nicht verantwortungsvoll so durchführbar, wie wir es alle kennen und mögen. Schon im Frühjahr haben wir das EduCamp online statt in Frankfurt stattfinden lassen und auch für den Herbst wollen wir uns wieder die Anreisen sparen: Das EduCamp im Herbst 2020 findet im Internet statt!

📅 Wann?: 09. bis 11.10.2020

Am Freitag starten wir mit einem Warm-Up und der Mitgliederversammlung, am Samstag gibt es dann Sessions, wie wir es kennen und lieben.
Weitere Informationen liefern wir bald!

Statements zur Diskussionsrunde

Zur Vorbereitung der Diskussionsrunde zum Thema „Das Internet – ein Bildungsraum?“ haben wir die TeilnehmerInnen auf dem Podium gebeten, schon vorab ein Statement zum Thema zu verfassen. Dies ermöglicht eine gute thematische Vorbereitung auf die Diskussion und lässt dann hoffentlich während der Diskussion auch den Raum, auf die in den Statements genannten Thesen intensiver einzugehen und diese mit allen Interessierten intensiv zu diskutieren.

Die ersten beiden drei Statements (von Lisa Rosa,¬†Prof. Dr. Rolf Schulmeister und Prof. Dr. Benjamin Jörissen) sind nun eingetroffen. Viel Spaß beim Lesen bzw. Anschauen.

Statement von Lisa Rosa

Lisa Rosa hat ihr Statement zur Bedeutung eines Leitmedienwandel für Bildungsprozesse in schriftlicher Form und als Video veröffentlicht – beides ist auf ihrem Blog zu finden. Die etwas leichter zu konsumierende Version in Bild und Ton könnt ihr hier ansehen. Für die theoretische Fundierung der Thesen lohnt sich jedoch in jedem Fall die Lektüre des Textes auf ihrem Blog.

Statement von Prof. Dr. Rolf Schulmeister

Rolf Schulmeister hat unter dem Titel „Nachdenkliches zu Web 2.0 in der Hochschullehre“ 14 Thesen verfasst, die den Aspekt des Lernens mit Web 2.0-Methoden und -Anwendungen unter die Lupe nehmen:

Die Begeisterung über die neuen partizipativen Umgebungen im Internet ist völlig verständlich. Die Anwendungen und Methoden, die als Web 2.0 bezeichnet werden (O‚ÄòReilly 2005), machen aus dem World Wide Web etwas deutlich Anderes als die Vorgängerversion zwischen 1993 und 2001, die neben Kommunikation im Wesentlichen nur Informationssuche und Informationsdarstellung kannte und damit dem Nutzer nur die Rezeption von Inhalten ermöglichte. Web 2.0 bietet durch Feedback-Methoden echte Chancen für zeitnahe Kommunikation, Austausch von Inhalten und interaktive Kollaboration. Rückkopplung ist das Grundelement des Mitmach-Netzes. In Wikis, Weblogs und Social Communities steckt gesellschaftlich und persönlich ungeheures Potenzial für sinnhaftes Handeln und ‚Äì wie am Einsatz von Twitter in politischen Aktionen zu erkennen ‚Äì für relevante politische Veränderungen. Es lohnt, die Methoden im Hochschulunterricht einzusetzen und ihre Vorteile und Grenzen auszuloten.

Der Einsatz von Web 2.0-Methoden im Hochschulunterricht bedarf sorgfältiger Planung unter Berücksichtigung organisationaler Rahmenbedingungen und sozialer Faktoren, die die Nutzung beeinflussen. Hierzu stelle ich ein paar nachdenkliche Überlegungen an […weiterlesen]

Das vollständige Statement mit den 14 Thesen kann hier als PDF-Datei herunter geladen werden.

Statement von Prof. Dr. Benjamin Jörissen

Auch Benjamin Jörissen hat inzwischen sein Statement für die Podiumsdiskusssion veröffentlicht. Er beantwortet die Frage danach, ob das Internet ein Bildungsraum ist mit: „Ja, das Internet ist ein Bildungsraum. Aber sind Schulen und Universitäten es auch?“

Er beginnt sein Statement mit der Unterscheidung von drei Perspektiven auf das Thema „Internet und Bildung“:

Drei Perspektiven
Wie man das Thema „Internet und Bildung“ betrachtet, hängt einerseits davon ab, welches Verständnis von Bildung man, quasi als Maßstab, ansetzt; zum anderen davon, aus welcher Perspektive bzw. mit welchen theoretischen und methodischen Instrumentarien man sich dem vielschichtigen Phänomen „Internet“ – genauer: dem Social Web (aka „Web 2.0“) nähert. Ich möchte grob drei Perspektiven unterscheiden.

1. Die erste spricht dem Web, aus unterschiedlichen Gründen, keine maßgebliche Bildungsrelevanz zu [~ Perspektive der Schrift(mono)kultur-Verteidiger].
2. Die zweite erkennt diese Relevanz durchaus und ist bestrebt, ihren Nutzen im Hinblick auf „formale Bildung“ – also institutionell organisiertes Lernen – einzuschätzen und umzusetzen [~ Perspektive der angewandten Mediendidaktik; z.B. Diskurs um e-Learning/“e-Learning 2.0″].
3. Die dritte Perspektive versteht unter „Bildung“ mehr als „Lernen“, nämlich einen sehr fundamentalen Prozess der reflexiven Selbstverortung von Individuen, der pädagogisch provoziert, aber nicht „hergestellt“ werden kann. Sie betrachtet Medien und mediale Ausdrucksformen als konstitutiv (= unhintergehbar grundlegend) für solche Prozesse und schreibt insofern Medienumbrüchen (wie dem gegenwärtigen) eine erhebliche Bedeutung zu [~ Perspektive der Medienbildung]. […weiterlesen]

Seine Statement und damit auch seine Antwort auf die Frage „Das Internet – ein Bildungsraum?“ gründet auf der Perspektive der Medienbildung. Das gesamte Statement lesen? Hier entlang…

Podiumsdiskussion „Das Internet – ein Bildungsraum?“

Am Samstag, 6. Februar 2010 um 11 Uhr, also am zweiten Tag des EduCamps, wird eine Podiumsdiskussion zum Thema „Das Internet – ein Bildungsraum?“ stattfinden.
Moderation: Christina Schwalbe

TeilnehmerInnen auf dem Podium sind:

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