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Sessions am Sonntag

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10:30Digitale Mündigkeit & Fediverse

Nele
Lernen in Netzwerken

Karlheinz
MakeyMakey zeigen

Linus
Textadventures und Pen and Paper im Unterricht

Philipp, Kevin
Sport in der Turnhalle

Woody Willi
3D-Druck | Gewalt in Halle: Offener Brief des Educamps

Teekay
11:30Wdh.: Procreate erklären und Techniken zeigen

Noah
Offene Materialien & mündige SuS

André Hermes
Lernen in virtuellen Welten

Christiane
Bastle deine Traum-Lernplattform
Yannick, Alex, Tina
3D-Druck | Gewalt in Halle: Offener Brief des Educamps

Teekay
12:30Wekan als Kanban-Board

David
Nextcloud (EduDocs)

Karsten
VR erstellen: FrameVR oder CoSpaces

Christiane
Moodle-Plugins

@gibro
3D-Druck | Gewalt in Halle: Offener Brief des Educamps

Teekay

Session-Dokumentationen

Table of Contents

Digitale Mündigkeit und Fediverse

Nele

– Twitter, Facebook, BlueSkye – Pappkarton (Glitzer,isoliert) Datensammlung, Geld verdienen
– Fediverse: dezentral, einzelne Schüsseln, tauschen sich miteinander aus, Mastodon usw.
– Person: Server Mastodon kann sich frei entscheiden was sie aus dem fediverse nutzt, komische Sachen nicht nutzen
– kein Marketing, anstrengend, selber verbinden (Zeit, Nerven) -> gut so
– Bewusste Entscheidung treffen
– fediverse für SocialMedia – Herausforderungen nur lösbar durch kommunizieren, vernetzte Gesellschaft – in isolierten Kartons keine globalen Probleme lösbar
– Plattformen, möglichst lange drauf bleiben, emotionale Inhalte puschen
– Unterstützung das offene und dezentrale Internet
– Ablauf:
        – einen Anbieter/Art von Dienst will ich? Microblogging-> Mastodon, Bilder
-> Pixelfed, Videos -> Peertube        
– Server wählen (bildung.social-Pädagogen) – kostet Zeit
        – am Anfang alles leer – kein Algorithmus, Leute suchen, Hashtag verwenden
– Dienste bieten keine zeitliche Sicherheit? internationale Standards für Protokolle fehlen
        – Fediverse seit 10 Jahren, activity pub Protokoll ist Standard, ähnlich wie Tools (Padlet-Änderung Geschäftsstrategie, Daten bleiben dort), Fediverse – Inhalte weitertragbar
        – Mastodon seit 2016
– ohne Geld verdienen, keine Sicherheit, Enthusiasmus geht vielleicht weg
        – Server unterschiedlich finanziert, crownfunding
  •         – Server weg – (im Karton ist alles weg, bei Veränderung), Inhalte exportieren, Serverwechsel – ganze Verbindungen mitnehmen
  • – Button im Profil für Umzug – neuen Account anmelden und dann umziehen
        – kleine Server Risiko Datenverlust -> Wahl eines zuverlässigen Dienstes
        – Von Nele genutzter Server: digitalcourage.social 
– keine geheime Absprachen über Mastodon,
– clients? bridge? Twitter keine Bridge mehr, am Anfang musste man bei twitter was tun, war am Anfang auch leer
– am Anfang: ersten Tweet mit #neuhier und drei eigenen # , öfters mal Hashtags nutzen, denn damit wird gesucht -> über # an neue Leute kommen
– clients: browser und den als Startseite auf Smartphone
– #fedilz # folgen -> alles mit # kommt in Timeline oder als extreSpalte
– Bots -> gibt es auch bei fedi 
– chronologische Timeline, alles was da ist kommt an -> man muss manchmal auch aussortieren, eigene Timeline bewusst bauen
– etwas von einem Menschen nicht verpassen -> Glocke aktivieren
– – Timeline ohne Algorithmus -> Registration auf Server -> entdecken zeigt alle Beiträge der Hominstanz die viel geliked werden
– verschiedene Timeline: persönlich, deine Instanz (z. B. bildung.social), Menschen die vernetzt sind (förderierte Timeline???)
– peertube – Videos veröffentlichen
– verbinden mit WordPressblog möglich
– verbinden mit WordPressblog möglich
– FediLab – ein möglicher  client, geringes Geld
– Info über andere Bubbles -> großen Server wählen, Server können sich gegenseitig wegblocken, Twitter nutzen um zu schauen – selbst nicht mehr reinstellen
– öffentliche Stellen, Bibliotheken kommen rein, Nutzung wird mehr 
–  erreichen auch Menschen außerhalb meiner Bubble -> # nutzen, Landtagswahl – Menschen mit anderen Ideen sichtbar
– Interagieren, kommunizieren als Ziel – nicht nur Selbstdarstellung, Fediverse – selbstgemachte Algorithmus, bestimmte Inhalte erreichen bestimmte Gruppen 
– Hilfe immer möglich 
– Hashtags in der Bildungsbubble: #edunautika, #oer, #Bildung #FediLZ, #Fedicampus usw.
 
– App Mastodon nicht nutzen, Empfehlung: FediLAP (Oder einfach im Fediverse nach Empfehlungen fragen)

Lernen in Netzwerken

Karlheinz

70:20:10-Model (Faustformel aus den 80ern, die Zahlen nicht soooo ernst nehmen)
 
70% lernt man on the job, learning by doing
20% durch informellen Austausch mit KuK
10% durch Kurse und Fobis
 
ABER: 50% des gelernten in einem Kurs vergisst man innerhalb von 1 Stunde.
 
->90% ist also selbstgesteuerte Lernen.
 
working Out Loud
 
Cooperate learning community .. 1000de Mitglieder
 
Grundsatz … nicht viel Reden… im Netzwerk lernen und weitertragen
die Erfahrung selbst machen ist wichtig – damit die Pädagogen in der Frontlinie
 
Kommunikation als Grundlage des Lernens… damit heute leichter als früher (vor 20Jahren)
Mehr Kommunikation=mehr lernen
 
Folie Adidas 95% der Weiterbildung für Formales lernen … aber
70 selbst gelernt
20 Rücksprache mit Kollegen (auch selbstgesteuert)
10 Formale Weiterbildung
70/20/10-Modell aber Jack Ross hält es selbst für zahlenseitig nicht gesichert
Wandel vom Kursvermittlung zu Bereitstellung von Infrastruktur
z.B. Wiki bereitstellen, Tools für Vlog, etc
Jeder hat bei Adidas die Pflicht und das Recht jede Weiterbildung zu bekommen
Man kann jemanden zu einer Weiterbildung zwingen, nicht aber zum Lernen
 
Unterschied in der Einschätzung Lehrende schätzen auf 10-20% … Lernende schätzen 2-5% der Inhalte ihrer Fähigkeiten kommen aus Formalen Weiterbildungen
 
z.B. nimmt das Vorhandensein einer Weiterbildungsabteilung die Verantwortung selbst aktiv zu werden.
 
Unterschied zwischen lernen und Belehrt werden insbes. in der Erwachsenenbildung.
 
Infrastruktur erst der zweite Schritt… den „Wanden“ zum selbst lernen muss man begleiten.
 
connectivism & connective knowledge
Wissen ist nicht im Kopf, es ist im Netzwerk
Massive open Online course MOOC (12 Wochen)
Jeden Montag in 20min Video als Expertenvortag …danach um Diskussion gebeten mit Zwangs-Hashtag CCK11 ohne Plattformvorgabe… Freitags Auswertung. Keine Anwesenheitspflicht, keine Lernziel
 
Was ist in Netzwerken anders?
selbstgesteuert = freiwillig, aus der eigenen Motivation heraus
unterschiedliche Perspektiven sind automatisch da und gewünscht und sollten nicht unterbunden werden
in der klassischen Bildungsorganisation gibt es nur eine Perspektive
Agieren auf Augenhöhe, keine Titel, klassische Anrede Du
Seminar widerspricht den Netzwerkcharakter durch den Vortragenden
 
cMOOC+BarCamp offen zugänglich
cooperate learning 2025
6 Wochen
-Auftakt
-ZF Friedrichshafen
-Porsche
-Viessmann
-QualityMinds
-Abschluss
schneller Wissensaustausch in kürzester Zeit
 
in Nürnberg 72 Stammtisch-Netzwerke (2019)
z.B. Webmontag, Creative Monday, Projektmanager Stammtisch
kann Aufgabe für VHS sein…Wandel aber schwierig insbes. finanziell
 
Das fachliche Lernen entwickelt sich rasant außerhalb der etablierten Organisationen.
 
WOL Working out Loud
12 Wochen 4-5 Personen 1x pro Woche 1h … Definition der persönlichen Ziele unter Anleitung
Netzwerken entsteht leider nicht automatisch
z.B. Bosch 500MA in 140 WOL-Circles eingearbeitet
John Stepper…wollte dann Geld mit seiner Idee machen, daher Gegenbewegung lernOS z.B. 5 Ziele und nur zwei kommen vom Unternehmen 
Simon Lückert … Konferenz dazu CLC19KO

MakeyMakey zeigen

Linus

von und mit Linus 🚀
 
Makey Makey ist ein Mikrocontroller, der eine Tastatur und Maus nachmacht:
 
mit Knete oder Obst (Bananen, „nasse“ Früchte)
 
Es braucht immer eine „Erde“, die alle Mitspieler*innen berühren müssen!
 
Spiele auf itch.io, die Browser-basiert sind, frei und mit Tastatur bedienbar
  • z.B.
 
Idee: Kabellänge ausprobieren, ob man z.B. mit mehreren Gruppentischen in der Klasse spielen kann
 
Ein USB-Hub mit Schaltern hilft, die Kontrolle über die eigene Tastatur zu behalten, wenn man mal zb eine Website aufrufen muss. Zb der hier:
 
 
(Grundsätzlich gute Idee, bei Arbeit mit Mikrocontrollern zwischen Laptop/PC/Mac und Controller einen Hub zu schalten -> Schutz bei Kurzschluss etc. 👍)

Textadventures and Pen and Paper im Unterricht

Philipp, Kevin

chatgpt:
besser Version 4.0 als 3.5
3.5 muss man sehr viel genauer nachfragen und steuern.
4.0 scheint deutlich reativer zu sein
man kann auch mit mehreren Teilnehmenden über GPT spielen
Würfel als Option ergänzen die Zufälligkeiten von ChatGPT
 
Kompetenzen:
    Lesekompetenz, Textverständnis
    Fantasie
 
offene Fragen:
        werden Spielstände und Ereignisse gespeichert und darauf weiter aufgebaut?
  • offenes Ende oder geschlossenes Storyboard -> scheint teilweise von Komplexität und Dauer des Spiels abzuhängen
Beenden des Spiels: durch entsprechende Prompts und/oder Zeitvorgabe an ChatGPT
        
Unterrichtsideen:
    Unterrichtsszenarien  als Textadventure anpassen lassen
    vorhandene Textsorten verändern/weiterschreiiben lassen (Was pssiert, wenn des Erlkönigs Kind nicht stirbt??)
    kreatives Schreiben
    
    Bing arbeitet (derzeit) kostenlos mit ChatGPT (geht  ur mit Microsoft Edgae), hier kann man das Textadventure auch mit passenden Bildern unterlegen lassen, wenn das in den Prompt integriert
    
mit twine lassen sich Textadventure schön gestalten
 
Hier mal das Test- bzw. Einstiegsprompt mit Verlauf von Kevin:
 
 
Außerdem bin ich gerade noch auf folgende Seite gestoßen, was nochmal spezieller auf die Adventures eingeht und sogar Bilder einbaut:
 
Wenn man hier auf Deutsch antwortet, wechselt er auch die Sprache. Und man hat einblick in die Propmts dahinter.

Moodle Plugins

Gibro

Liste mit interessanten Plugins für Moodle und was sie tun:
  • Sammlung von Pro-/Contra-Beiträgen zu einem vorgegebenen Thema
  • kein Voting
  • universelles Textfeld
  • kann auch Grafiken, Slideshows etc.
  • macht auch Akkordeon-Texte, die auch H5P beinhalten können 
  • (Vorsicht mit Button „Segment löschen“) !!!!!!
  • Geolocations werden über OSM angelegt
  • Location der Spielenden wird abgefragt, dann entsprechende Elemente (auch H5P!) angezeigt
  • z.B. für automatische Einschreibung in einen HowTo-Kurs
  • gesteuert über Rollen
  • dazu gibt es auch ein Plugin, welches zusätzlich die Bedingungen zum Einschreiben weiter fasst, als es Moodle bisher selbst tut (Guido hat das auf Mastodon auch dokumentiert und kann das sicher nachreichen 😉 )
  • Dokumentation über ein entsprechendes Kanban-like Board
  • Vorteil: kein externes Tool
  • TN können nur eigene Aktivitäten bearbeiten / verschieben / löschen
  • Leitung kann das Board auch schließen
  • entsprechendes Rechtemanagement fällt leichter
  • Leitung kann Dateien sichten und freigeben
  • Ansicht für alle dementsprechend erst nach Freigabe
  • besonderes Themenformat als Karte
  • damit „Navigation“ durch den Kurs als „Spiel“ (sehr linear)
  • simple Auswahlbox zum Löschen von Kursinhalten
  • gerade bei C&P Kursen super hilfreich
  • speichert einen Stand und setzt den Kurs – auch über Zeitsteuerung – auf den Stand zurück
  • bohrt das Theme auf
  • ermöglicht u.a. auch ein Header-Bild
  • auch eigene Schriftarten etc. – auf Admin-Ebene, nicht nur über die IT lösbar