Lgog EduCamp Essen

Sessions am Sonntag

FlözBudeMotteFlitzpiepeApparilloFoyer
10:00 UhrFacts and Fantasy
Marc Straußfeld
Uni & Schule – zusammen in der Transformation
Anne Trapp
GEÜ & Dalton
Carolin Krieg
11:00 UhrVoxelibreSchülerorientierte Schulentwicklung
Oliver Genz
KI in der Grundschule?Luhmann – Was war dort nochmal?
12:00 UhrImprotheater
Dirk Ledwig, Franziska Teine
13:00 UhrRollenkarten
Dirk Ledwig
Barcamps / EduCamps ausrichten
Oliver Genz
Team Neurodiversität
TeeKay Kreissig
Lernen & Raum entwickeln
Petra

Session-Dokumentationen

Table of Contents

Facts and Fantasy

Marc Straußfeld

Facts & Fantasy ist ein Kartenspiel für Jugendliche ab zwölf Jahren, das über Desinformation und Verschwörungserzählungen aufklärt. Es geht darum, zwischen Fakten und Fehlinformationen zu unterscheiden. Dabei bewegt ihr euch durch Welten, die Themen wie Migration, Klimawandel, Diversität, Demokratie, digitale Kommunikation oder Verschwörungserzählungen aufgreifen. 
 
hat ein Einleitungsvideo / Regelvideo mit Anhalte-Stellen fürs Umsetzen
6-12 Spielende, „ab 12“ 
angelehnt an Werwolf – entsprechende Rollenverteilung (Vorlagen für die Karten gibt es, kann aber auch mit „beliebigen“ Karten gespielt werden) als Wahrheitsweisen oder Scheinhörner
Es gibt Quiz-Runde und hier werden entsprechend Punkte gezählt für die Teams
Dazu gibt es auch 8 Quests in verschiedenen Levels (1 oder 2)
auf den Rückseiten befinden sich die Lösungen, sie dürfen demnach nicht umgedreht werden
 
Ziel ist die Auseinandersetzung mit Fakten. Eventuell sollten hier auch gezielt Aufgaben für die „Spielleitung“ mit designt werden: „Beobachte, inwiefern die Scheinhörner die Diskussion beeinflussen.“ etc.
 
(Anmerkung Kai: Klingt voll nach nem guten Szenario für H5P 🙂 Video mit Unterbrechungen umsetzen, Quizkarten als Dialogkarten)
 
Es gibt zwei Rundentypen: Faktencheck oder Quiz
 
Faktencheck: auf der Rückseite gibt es schlicht ein „wahr/unwahr“; die Wahrheitsweisen müssen die Augen geschlossen halten, die Scheinhörner bekommen die Wahrheitsaussage geliefert.
Nach drei Minuten Diskussion wird abgestimmt, ob die Aussage wahr/unwahr ist. Scheinhörner müssen nicht falsch abstimmen, können so aber gut Meinungen manipulieren.
Die Spielleitung dreht die Karte um.
Wenn die Mehrheit richtig entschied, wird sie den Wahrheitsweisen angerechnet. Sonst bekommen die Scheinhörner einen Punkt.
 
Quiz: 
Die Scheinhörner bekommen nicht die richtige Antwort, wollen aber falsch antworten, müssen also trotzdem „raten“. Es wird nicht diskutiert. Die meist genannte Antwort wird eingeloggt und ausgewertet.
 
Am Ende gibt es einen QR Code mit weiterführenden Erläuterungen.
 
TODO: die Karten-Vorlagen sind leider nicht logisch druckbar (Vor- / Rückseite). Kai guckt, dass er die Vorlagen einmal sauber C&Pt.
Link (bis zum 01.04. nutzbar): https://we.tl/t-9XYmE9NY9u
 
META: Beeindruckend, dass das Projekt gerade erst letztes Jahr in Release ging, aber kein Stück über offene Lizenzen nachgedacht wurde.
Auf Nachfrage können die Dateien aber bearbeitet und neu veröffentlicht werden.

Uni & Schule – zusammen in der Transformation

Anne Trapp

Uni & Schule – Zusammen in der Transformation 
 
Sessiongebende: Anne (Trapp), Uni Bielefeld 
 
Frage: Wie können wir die Zusammenarbeit von Universität und Schule stärken? Wie kommt Wissen aus beiden Systemen in das jeweils andere? 
 
erste Idee: Praxissemesterstudierende (in NRW sind Masterstudierende des Lehramts für ein Semester in einer Schule und werden gleichzeitig von ZfsL und Universität begleitet; Begleitveranstaltungen beider Institutionen) als Vermittler*innen zwischen den beiden Systemen: 
  • Stärkung der Studierenden im Vorfeld durch die Universitäten – sie können (neues) Wissen in die Schulen bringen; gleichzeitig Stärkung der Studierenden in den Schulen – Adressierung im Rahmen ihrer Kompetenzen und dem was sie können/wissen 
  • Vorstellung der PSler*innen ggf. direkt mit # in denen sie kurz ihre Schwerpunkte/Stärken darstellen und die an das gesamte Kollegium gehen [Bsp. #TaskCard #AppsimDeutschunterricht #StudienprojektzuSOL]
  • Gestaltung von (gemeinsamen) Mikrofortbildungen mit PSler*innen als Fortbildende (Freiwilligkeit, ohne Druck, mögliche Überforderung im Blick behalten)
  • mögliche Ideen für Studienprojekte mit den PSler*innen besprechen/diskutieren – welche Themen lohnen sich aus schulischer Perspektive? Studienprojekte können an eine Präsentation der Ergebnisse vor bspw. dem Kollegium/einer Fachgruppe gekoppelt werden (möglichst im Vorfeld absprechen) – möglicher Gewinn für die Studierenden: bereits im Kollegium bekannt (in Universität sind jeweils die Seminarlehrenden verantwortlich für die Studienprojekte – unterscheiden sich je nach Uni/Fakultät/teilweise sehr enge Vorgaben durch die Fakultäten – aber nachfragen schadet eigentlich nie)
–>es braucht ein Bewusstsein für die (möglicherweise) vorhandenen Fähigkeiten der Studierenden wie  auch der Refis. 
  • Idee der gemeinsamen Veranstaltungen im Vorfeld des Praxissemesters mit Universität/ZfsL und den Mentor*innen – in Bielefeld gibt es das bereits, an diesem Termin wird Organisatorisches besprochen, die Vernetzung angeregt und ein Raum für Austausch geschaffen (organisiert von der School of Education/ Pendant zum ZfL anderer Universitäten), könnte auch bei der eigenen Universität erfragt werden – Bedarf wird möglicherweise so deutlich
  • mögliche Besuche der Lehrenden der PSler*innen im Rahmen der bereits stattfindenden Unterrichtsbesuche (Herausforderung Lehrdeputat an Universität und der teilweise dramatischen Stellenlage…wer dazu mal etwas lesen will, dem empfehle ich den # ichbinhanna …mir war vorher nicht klar, unter was für Bedingungen ein Großteil der Personen an Universität arbeitet)
 
  • Idee der Hospitationstage zwischen Universität und Schule 
  • Idee der Vermittlung von Kontakten zwischen Universitätsmitarbeitenden und Lehrern – wer hat Lust an xy zu arbeiten? Wer hat Kapazitäten? [wer hier konkretere Ideen hat, gerne bei mir (Anne) melden…früher ging das sehr gut über Twitter, leider kenne ich jetzt keine Plattform mehr über die das funktioniert] –> Mix ’n Match Veranstaltungen 

GEÜ und Dalton

Carolin Krieg

Carolin zeigt uns das GEÜ und erläutert das Dalton-Konzept der Schule.
Das Konzept wird von Klasse 5 bis 10 durchgeführt, in der Oberstufe wurde das Konzept von der Bezirksregierung untersagt.
Die Dalton-Stunde ist täglich die dritte Unterrichtsstunde (am GEÜ sind die Schulstunden 60 Minuten lang)

Schülerorientierte Schulentwicklung

Oliver Genz

Wir diskutieren über die Gestaltung der Schule durch die Schüler:innen.
 
Wir sind uns einig, dass es um Selbstwirksamkeit in der Schule geht.
Beispiele
  • Demokratieförderun
  • Umfragen an der Schule, wie die Schule verändert werden kann/soll
  • Aula-Plattform, von Marina Weisband gegründet; Verweis auf die „Schule-brennt“-Sendung mit ihr
  • mit dem Aula-System werden gewisse Teile (z.B. die Schulhofgestaltung) in die Verantwortung der Schüler:innen gegeben; über die Bereiche entscheidet vorher die Schulkonferenz
  • Liquid Democracy
  • Schulentwicklungstage mit Barcamps unter Beteiligung der Schüler:innen
  • Gefahr bei der Beteiligung von (Oberstufen-)Schüler:innen an Koordinationstreffen: es bleibt bei einer Pseudopartizipation
 
Barcamps erhöhen die Ernsthaftigkeit, mit der sich die Schüler:innen wahrgenommen fühlen.
 
Beispiele für Barcamps:von Schüler:innen
  • digitale Ablenkung
  • Abivorbereitung
  • Umgestaltung des Unterrichts mit Hilfe der Schüler:innen (Rückkopplung)
 
Beispiel zur Demokratie in der Schule:
Kolleg-Council, das strittige Fragen diskutiert und einen Vorschlag macht (so eine Art Bürgerrat). Bei der Zusammenstellug der Councils (z.B. 1/5 des Kollegiums) auf einen Querschnitt achten (Männer, Frauen, Schulform).
Idee: Ausweitung dieses Prinzips auf Schüler:innen.
 
Marc Albrecht-Hermanns aus Dormagen hat gestern berichtet, dass sie ein Barcamp mit allen(?) umliegenden Schulen installiert haben.
 
Wir fragen die Schüler:innen zu wenig zum Unterricht. Wie kommt ihr mit der Didaktik zurecht, wie mit den Prüfungsformaten.
 
SV mit in die Lehrerkonferenzen nehmen.
 
Immer wieder den Schüler:innen klarmachen, dass sie kein passives Objekt sind, sondern Subjekte.
 
Mal wieder ein Verweis auf die die Allemannenschule Wutösching.
 
Was müssen wir als Schule machen, damit die Schüler:innen die Schule als ihre Schule bezeichnen.
 
Beispiele von Bibliotheken, die zum Lebensraum werden: Helsinki, Forum Groningen, Chicago.

Luhmann – Was war dort nochmal?

1. Überblick Theorie
Luhmann baut auf folgende Aspekte:
    1. Evolution
    2. Konstruktivismus
    3. Autopoiesis
    4. Funktionalismus
    
Spielart der Systemtheorie , in welcher die Welt als grundlegend aus autopoietischen Systemen bestehend betrachtet wird, welche klar von ihrer Umwelt getrennt sind.
 
„luhmann leicht gemacht“ als pdf könnt ihr euch hier holen

Rollenkarten

Dirk Ledwig

 
Dirk zeigt uns an Beispielen die Erstellung von Rollenkarten.
 
Erstellen von Karten: https://www.midjourney.com/home
 
Weitere Seite für die Erstellung von Karten (Tipp von Dennis): https://cardconjurer.com/
 
Tipp zum Drucken von Frank: mit dem DM Fotoservice kann man für 7ct Postkarten drucken lassen.
 
Idee selbst entwickeln lassen von S:S, was sie für die Rollen im kommenden Projekt/Gruppenphase 
 
 
Wir diskutieren die Einsatzmöglichkeiten der Karten.
Idee: Auf der Rückseite der Karten QR-Codes drucken, die jeweils auf eine Taskcard mit Hintergrundinformationen verweisen. Hier können auch Infos in anderen Sprachen stehen.

Team Neurodiversität

TeeKay Kreissig

Erstgespräche bei Beginn Ausbildung 
Robert Schumann BK in Essen 
Konzept aus unbekannter Quellen 
 
Evtl aus dem Lerncoaching übernommen 
Silke@boh-nes.de