EduCamp Bremen 2011

Sessions am Sonntag

 GeistesblitzGedanken-

sprung
GeniestreichRound-TableFoodcorner

(optional)
WissensdurstEselsbrückeHirnrinde
11.00-

12.00
A6 | Marken (Sponsoring) in der Bildungsarbeit (Bertelsmann-Session)
Daniel Seitz
Mitgliederversammlung EduCamp e.V.
Thomas Bernhardt
C6 – ADHS-Schueler im Unterricht
Ronald Hindmarsh
D6 – Robotik in der Schule
Henning Brandt
E6 – Lehrende bei Facebook und Twitter – wenn Schüler einen adden
@akasche und @HerrWartenberg
12.00-

13.00
A7 – Mobiles Lernen – eduGPS
@gibro
C7 – LRS-Prävention im Regelunterricht
Ronald Hindmarsh
R7 – Duales Studium 2.0
Andreas Auwärter
X7 – Knowledge Speeddating – eine erste Durchführung
Friedrich-A. Dittert
F7 – FabLab: Personal Fabrication mit Schülern nutzen?
Karsten Joost & @RoKsaneH
13.30-

14.30
B8 – Wikipedia hat immer Recht.
H. Johann Plambeck
D8 – Lehrer für Zukunft
Herbert Just
E8 – eSTUDI- Seminar
Thomas Bernhardt
F8 – EduCamp in die Breite tragen?
Jöran
14.30-

15.30
A9 – Future of EduCamp
Christian Ebel
R9 – Wohin mit User Generated Content?
Anja Lorenz
D9 – Mobile Web2.0 Studierende
@mosworld

Session-Dokumentationen

Table of Contents

Marken (Sponsoring) in der Bildungsarbeit (Bertelsmann-Session)

Daniel Seitz

11:00    Einstiegsrunde, Sondierung der Themen

  • Trendfrage und Wirkung
  • Ist die Zusammenarbeit nachhaltig oder kooperativ?
  • Welcher Output ist für den Sponsor und den Gesponserten realistisch?
  • Motivation?
  • Konflikte?
  • Art der Förderung? Gibt es Bereiche wo Sponsoring akzeptabel ist?
  • Ist der Nutzen von Sponsoring überprüft?

11:10    Sammlung der positiven und negativen Effekte von Marken-Platzierung/Sponsoring

  • Kontaktpflege und Wissensaustausch zwischen Institutionen und Wirtschaft möglich
  • PR und Öffentlichkeitswirkung
  • Manch Marke ist bei Jugendlichen angesehener als z.B. Bundesmittel
  • Bewegungen für neue Ideen können leichter extern gestartet werden (?)
  •  
  • Es gibt keine direkte Beeinflussung aber einen Nutzen? Welchen? Blöde Menschen schlau machen?
  • Apple macht das sehr geschickt_wenn wir das den Kleinen beibringen, dann arbeiten die Großen damit! Das ist der einzige Beweggrund, da müssen wir uns nichts vormachen. Oder doch?
  • Wenn wir auf Sponsoring angewiesen sind, wird es dann gefährlich?
  • Generell ist der Austausch immer ein Potential das Entwicklungen fördern kann

11:20    Sammlung der negativen/kritischen Effekte von Marken-Platzierung/Sponsoring

  • Kooperation zwischen Partnern kann gegensätzliche Ziele haben und deshalb ineffektiv oder destruktiv sein
  • Freiheiten in der Ausgestaltung der Projekte können gehen verloren
  • Erziehung der Zielgruppe zum Konsum der Markenprodukte

11:30    Ethik im Umgang mit Marken/Transparenz/Standards
Was kann man machen, damit die negativen Effekte möglich gering sind?

  • Transparenz
  • Mehrere Marken nutzen
  • Pauschal keine Unterstützung durch HerstellerInnen, die ich nutze
  • Firewall = klare Kriterien, wie weit die Enflussnahme gehen darf
  • Generell keine Marke zwischen mir und den Kindern/Jugendlichen? (im Veranstaltungsname etc)
  • klarer Vertrag, der alle Interessen und wechselseitige Erwartungen/Leistungen benennt

11:40    Zusammenfassung

  • Weiterarbeit im Pad
  • Sammlung von positiven Modellen zur Orientierung für andere Bildungsträger
  • @ertelt versucht, Vereinbarung von JFF und O2 mit einzubringen
  • Folgesession zum nächsten Educamp ist angestrebt

Link-Sammlung
https://community.oecd.org/docs/DOC-23224

Lehrende bei Facebook und Twitter – wenn Schüler einen adden

Erfahrungsaustausch / offene Diskussion

19 Teilnehmer (8 Lehrer)

– Freundeslisten einrichten zur genauen Organisation, Schüler in eigenen Freundeslisten
(private Informationen werden für diese Schülerlisten ausgeblendet)

– Twitter: Wenn mir Schüler folgen, müssen sie damit rechnen, dass ich auch ihnen folge

– Was will der Schüler, wenn er mich added?
private Informationen herausfinden, mehr nicht.

– Schüler ignorieren ist nicht die feine englische Art

– Ich kann Schüler „privat“ kennen lernen, aber ist dies nicht nur ein vorgegaukeltes Interesse

– Wenn mich jmd adden möchte und ich lass ihn „links liegen“, kann er Teile meiner Timeline lesen (Facebook Bug)

–  Ich habe das Konzept der Privatsphäre für mich aufgegeben (Schüler erhalten HandyNr., Email -> keine schlechteren Erfahrungen, Facebook bleibt aber ausgeblendet

-@vilsrip Beitrag zur Session: http://www.tweetdeck.com/twitter/vilsrip/~KXbOs und http://www.tweetdeck.com/twitter/vilsrip/~R2kQk

– moodle ist Schülern zu hässlich

– Friendfeed als geschlossene Diskussionsgruppe verwenden
pro: Blogbeiträge etc. können automatisch in den Feed importiert werden
contra: extra Anmeldungen

  • Handnummer an Schüler weitergeben? (Nur Schüler ab 16)
    • Pro:
      • Krankmeldungen per SMS
      • Probleme mit Zugriff auf Hausaufgaben etc.
      • Ich gebe meine Handynr. *immer* bei Klassenfahrten an alle. Eine sehr nützliche Möglichkeit, Schüler wiederzufinden, wenn sie sich bei selbstständiger Erkundung einer Stadt (in Vierergruppen) verlaufen oder verspätet haben. – Bisher keine negativen Erfahrungen, hängt aber sicher mit der Kommunikationskultur innerhalb der Schule zusammen.
    • Contra:
      • Anrufe Samstag 9:00 Uhr

– Schüler abholen, wo sie sind, spricht für Facebook

– Facebook als LMS -> wie ist es mit dem Datenschutz?
– Alternative: WordPress (Buddypress)
– Klassen organisieren sich als Gruppen bei Facebook – ev. „Läserfreiräume“ lassen

–  Die Frage der „Aufsichtspflicht“ ist durchaus interessant – bei meinem FB-Account gab es einen Fall, bei dem ich zu einer Intervention genötigt war, da ein Sch. von einer Absicht schrieb, sich selbst zu schaden. Schulleitung warnte daraufhin vor „Selbstausbeutung“ – aber solch eine Haltung rührt von Unkenntnis der tatsächlichen Funktionsweise von Facebook her. Man kann schlichtweg nicht (selbst wenn man wollte) hundert Prozent aller Schülerstatusmeldungen und -kommentare lesen und „überprüfen“, das ist unsinnig.

Das Thema wirft viele Fragen auf:
Was tun wenn man mitbekommt, dass minderjährige Schüler Alkohol kaufen?
Wie kann ich mich als Lehrer bei Internetmobbing verhalten?

– Beispielfrage: Was müssen/sollten Lehrer tun, wenn sie bspw. feststellen, dass Schüler permanent zu spät noch auf Facebook posten?
Das hängt davon ab, wie sich der Schüler dann im Unterricht gibt. Wenn er permanent übermüdet wirkt und seine Leistungen darunter leiden, würde ich ihn darauf ansprechen und meine Kenntnis seiner FB-Präsenzzeiten einfließen lassen. Ansonsten nicht.

– Facebook auf Schulrechnern?
–    Freie Zeiteinteilung bei Aufgabenbearbeitung
– Sperrung der Bildschirme als Möglichkeit
– PC Raum als „Sonderwelt“

  • Reduziert auch die Verantwortung gegenüber der Geräte: PC Raum vs. eigenes iPhone/iPad

– Smartphones holen „Sonderwelt“ Computerraum in alle Klassenräume
– Schüler recherchieren parallel zum Unterricht

– Weiterbildung: Etherpad, Mindmeister , Rechner als Arbeitsgerät

– Im Deutschuntericht wird Facebook thematisiert im Bereich „Medienkritik“

-Schüler sensibilisieren, indem man sie googelt

– Facebook-Einstellungswirrwarr thematisieren

– Twitter vs. Facebook:alle sind auf Facebook, Twitter nutzen nur „Spezialisten“
– Frage nach Twitter/Facebookwalls im Unterricht

  • Stimmen außerhalb des Schulgebäudes ins Klassenzimmer mit einfließen lassen (externe Experten)

– auch bei Lehrern: Facebooknutzung überwiegt (Twitterlehrer sind auf dem Educamp 😉 )

Mobile Learning / eduGPS

@gibro

Links

Ziele

  • Gibro nimmt an, dass Educaching zu ganzheitlicherem Lernen führt

Orte

  • haben historischen Hintergrund => diese Informationen gilt es einzubetten
  • „Augmented Reality für Arme“

Gruppenzusammensetzung:

  • GPS-Verantwortlicher
  • ein TN mit gedruckter Karte
  • einer, der die Arbeitsaufgaben bereithält
  • d.h. Diversifizierung von Stärken oder zumindest Aufgaben => Annahme: Mitglieder fühlen sich mehr eingebunden
  • Interaktion
    • Austausch und Reflektion in Zwischendurchzeiten

Beispiele aus der Praxis

Didaktische Einordnung in den Lernprozess

  • Was habe ich gelernt? Was nicht?
  • Lehrer muss Antworten der Schüler abwarten, kennt sie vorher nicht
  • Geocaching fühlt sich nicht nach Lernen an => Methode um nicht lernaffine Menschen abzuholen
  • Interpretationsleistung beim Finden von Caches (z.B. durch Rätsel: Empfänger bauen, um von einem Sender geschickte Koordinaten empfangen, die dann entschlüsselt werden müssen)
  • Wie kann ich Textbuchwissen in konkrete Erfahrungen umwandeln?

Ideen und Fragen

  • Plattform, die unterschiedliche Zugänge zu Geo-/Educaching aggregiert
  • Mentorenprogramm
  • Anfängerworkshops
    • Wie geocache ich?
    • Wie mache ich einen Geocache? Was sind die Tools, um das niedrigschwellig zu machen? Was sind die Formate, die ich nutzen kann (Aufnahmen on-site machen, Interviews führen, etc.)?
  • Bastelbögen für Pen&Paper-Geocaches
  • Verschiedene Versionen für weniger oder mehr medienaffine Nutzung: nur Papierversion, GPS offline, GPS + Internet
  • EduCaches abstufen
    • Alter (ab „wenn sie laufen können“)
    • Region
    • Wissensgebiet
  • Wiederbesetzun des öffentlichen Raums: was kann ich in einem öffentlichen Raum hinterlassen?
  • „Gamepatterns“ im Bezug auf Kollaboration und Interaktion in einer Gruppe
    • Möglichkeiten: kompetetiv, kollaborativ, offen („Bin ich abhängig von den anderen?“)
    • Gruppen dürfen sich Items wie in alten Textadventuren aussuchen (alle sind hilfreich, aber die Gruppe muss überlegen, was am meisten Relevanz besitzt)
  • Welche Aufgabenformate könnte es geben neben offenen Diskussionen und Reflektion?

FabLab: Personal Fabrication mit Schülern nutzen?

Karsten Joost & @RoKsaneH

Was ist ein FabLab?

www.fablab-aachen.de
www.fablab-bremen.de

In einem FabLab findet man verschiedene Geräte

Lasercutter:
– kann schneiden und fräsen
– etwa wie eine große Laubsäge

3D-Drucker oder auch Plotter
– können Gegenstände in 3D drucken

3- Kopierfräse/ CNC- Fräse:
– wird in in Aachen meistens dazu verwender Platinen zu fräsen

Elektronilk und Lötstationen
– z.B. Arduinos

Wer kommt so in FabLabs?
– multidisziplinär
– Desigener
– Architekten
– Maschinenbauer
– Schülergruppen

OpenLab Day:
– FabLabs sind geöffnet für alle
– einzige Kosten sind die Materialkosten
– Dokumentation seiner Werke ist verpflichtend

Zusammenarbeit zwischen den FabLabs:
– Erfahrungsaustausch

Projekt vom FabLab Bremen mit Skatern:
– Entwicklung eines Skaterparks und Modelle dafür

Buzzwords:
– Personal Fabrication
– Rapid Prototyping
– Learn – Make – Share
– Peer to peer learning

Wie erscheinen FabLabs vor dem Hintergrund Bildung?
– sind Dinge die, der normale Verbraucher kaum kennt
– in der Berufsschule für Gestaltung, haben die Schüler verschiedene Projekte parallel laufen
– FabLabs wollen Schulen als Kooperationspartner gegenüberstehen
– Grenzen zwischen Spielzeug und Nutzgegenständen verschwimmen

Wie kann man verschiedene Disziplinen verbinden?
– verschiedene Unterrichtsfächer
– Projektmanagement

Kritikpunkte:
– Arbeitsplätze fallen in der Massenfertigung weg
– Plagiate

Hat Wikipedia immer recht?

H. Johann Plambeck

Hat Wikipedia immer recht?

  • Wikipedia hat noch nicht das Format einer Universalenzyklopädie: es fehlen noch Wissensgebiete, die Qualität der Artikel ist teils schwankend
  • Analogie zur Enzyklopädie
    • Informationen über mehrere Artikel verteilt
    • Wikipedia ist ähnlich verlässlich wie Print-Enzyklopädien (Beispiel Quelle: Giles, J. (15. Dezember 2005). Internet Encyclopedias go head to head. NATURE Magazin, 438, S. 900-901. http://www.u.arizona.edu/~trevors/nature_15dec2005_wikipedia.pdf)
    • im Bezug auf Metriken wie Mediendichte, Wortanzahl, Bände liegt Wikipedia  mit kommerziellen Enzyklopädien gleich auf oder übertrifft sie
  • anderes Geschäftsmodell als kommerzielle Unternehmen
  • Wertegemeinschaft, steht auf den Säulen „frei“ und „Enzyklopädie“: Gemeinnützigkeit, Zugang für alle, freie Inhalte, mitmachen, objektives Wissen
  • aber es gibt außer den vier unveränderbaren Grundsätzen keine Statuten => alles wird diskutiert, „am meisten in Deutschland“ 🙂
  • Gründung der Wikipedia durch Jimmy Wales in 2001, der Wikimedia Foundation in 2003
  • Wiki-Prinzip: Bauen auf diversen Stärken bzw. Commitments (Hintergrundwissen, Grammatik, Rechtschreibung, , Überwachung, …)
  • Community-Funktionen: Profile, aber keine Sammlung von Nutzerdaten
  • Rechtsfragen
    • Urheberrechte (Besitzer ist nicht Urheber, Bsp: Bilder vom Flohmarkt ohne Urheberinfos dürfen nicht verwendet werden; nach 70 Jahren sind Informationen gemeinfrei; Bsp: die NASA veröffentlich Bilder als public domain)
    • Persönlichkeitsrechte (Personen, die gesellschaftlich relevant sind und öffentlich in Erscheinung treten, „verlieren“ Teile von Persönlichkeitsrechten)
    • Verwertungs- und Vervielfältigungsrechte
    • Lösungsansätze
      • über freie Lizenzen wie CC-BY-SA
      • Pools von freien Medien wie Wikimedia Commons (8 Mio Dateien Jan 2011)
  • Statistiken
    • Deutschsprachige Wikipedia: über 1,2 Millionen Artikel, etwa 7000 aktive Bearbeiter
  • Herausforderungen
    • Plagiate
    • Querulanten
    • Grobheit
    • Propaganda
    • kuturelle Unterschiede: Sprachversionen von seltenen Sprachen
    • zunehmende Möglichkeiten für die Artikelgestaltung (Text+Link → +Bilder, +Videos +…)
  • DIE 3 Tricks, „Artikel über eigene Themen“ in die Wikipedia zu kriegen:
    • Schreibe Artikel nicht selbst: du bist zu nah am Thema
    • Sorge dafür, dass dein Thema relevant ist (vgl. Relevanzkriterien, siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Relevanzkriterien; falls es nicht relevant ist, sorge dafür dass es relevant wird => Produziere Skandal 🙂 )
    • Gehe nicht in heikle Bereiche (wird Diskussionen nach sich ziehen)
  • Wikipedia wird teils zum (damit überforderten) „Newsticker/Leitmedium“, wie z.B. in der Guttenberg-Affäre und der Japan-Katastrophe
  • Kategorienbaum zeigt Zusammenhänge zu anderen Themen, die im Artikel vorkommen
  • Metriken für Qualität von Artikeln
    • Welche Quellen sind angegeben? Kann ich dieser/n Quelle trauen?
    • Decken sich die Inhalte mit den angegebenen Websites (bzw. Printmedien => natürlich größerer Aufwand)
    • Wie alt ist der Artikel?
    • Von wievielen Personen wurde er bearbeitet?

EduCamp in die Breite tragen?

Jöran Muuß-Merholz

Vorabfrage

Wenn Ihr Euch einer Gruppe zuordnen müsstet, welche würdet Ihr wählen:
„Anfänger-Educamper“ oder „Fortgeschrittener Educamper“?

Diskussion

Welche dieser Thesen ist Euch symphatisch, welche unsymphatisch (und warum):

„Wir müssen in die Breite und nicht immer nur im eigenen Saft schwimmen.“

„Das Educamp ist nicht für die Masse da. Hier treffen sich die, die eben da sind, und das ist gut so.“

„Noch mehr Breite? Das bremst uns doch nur. Schon jetzt nervt es, dass viele Diskussionen immer wieder von Null beginnen. Anfänger raus, die sollen doch zur Learntec gehen!“

„Das Educamp ist eine elitäre Angelegenheit. In Wirklichkeit wollen wir hier doch unter uns bleiben, uns gegenseitig bestätigen und auf den Rest der Welt schimpfen.“

Beim nächsten Educamp muss …

jeder fortgeschrittene Educamp-Lehrer einen „Anfänger“-Lehrer mitbringen und an die Hand nehmen.

jeder fortgeschrittene Educamp-Student / Uni-Mitarbeiter einen Professor mitbringen und an die Hand nehmen.

jeder fortgeschrittene Educamper eine „Anfänger-Session“ machen (z.B. „Was ist twitter?“).
alles *noch* besser dokumentiert werden.

es einen „Tag 0“ mit Vorprogramm für Anfänger geben.

es wieder die Sessionplanung für den 2. Tag am 2. Tag geben, damit Anfänger sich am 2. Tag trauen, selber etwas anzubieten.

Und Eure Thesen?

Da die staatliche Lehrerfortbildung (zumindest in NRW) den im educamp abgedeckten Bereich nicht berücksichtigt, sollte man schon sehen, dass man das Konzept in die Breite trägt und regionale Ableger schafft, die dann aber vor allem an Anfänger gerichtet sind

Bin selbst in der staatlichen Fobi und habe angeregt, educamp als Organisationsform zu wählen, um Inhalte wie jetzt in Bremen an die Lehrer zu bringen.

Antwort: geht nicht, da es die Strukturen nicht zulassen. Jede einzelne Fortbildung müsste vorher genehmigt werden; dass Teilnehmer auch Fortbildung anbieten, geht dann schon gar nicht etc., staatliche Lehrerfortbildung hat zudem kaum das Knowhow in jegelicher Hinsicht (educamp Organisation/ neue Medien/ …)

educamps wie in Bremen jetzt sollten sich vor allem an den Kern der Interessierten richten

Könnte mir vorstellen, dass die Universtäten gut geeignet wären als Orte und Studierende als Partner/ Zellen/ Organisatoren

Die Breite liefert auf einer eher subversiven Ebene bei Teilnehmern und Gartenzaunzuschauern neue interessante Aspekte

Wohin mit User Generated Content?

Anja Lorenz

Wohin mit User Generated Content?
 
Motivation (aus Themenvorschlag im mixxt-Forum: http://educamp.mixxt.de/networks/forum/thread.62132)
 
E-Learning 2.0, Social Learning, Unterstützung informeller  Lernprozesse… das ist ja alles gut und schön. Aber was passiert in  diesen durchaus abitionierten Projekten, in denen Blogs, Facebookseiten  oder Social Bookmarks Lehrveranstaltungen unterstützen, wenn das  Semester (, der Kurs, das Schuljahr…) vorüber ist? War dann doch alles  für die Schublade?
 
Wie können User Generated Contents in  formelle Lernmaterialien integriert werden? Und wo sollten Grenzen  gezogen werden? Schließlich sollen die Lernmaterialien nicht unnötig  aufgebläht werden und auch die Lerner in den nächsten Kursen (,  Semestern, Schuljahren) noch Möglichkeiten zur eigenen Recherche haben.
 
Mögliche Fragen:
  • Welcher UGC entsteht in
  • Blogs
  • Wikis
  • Social Networks
  • Microblogging
  • Rohdaten (Stichwort Open Data)
  • Welche „aufhebenswerten“ Inhalte können dabei entstehen?
 
„Workflow“ für Lerninhalte
  • Formelle Lernmaterialien
  • Einsatz in Lernszenarien
  • Kommunikation –> User Generated Content
  • Auswertung
  • Kreislauf?
 
Beispiele
  • Wissensschnipsel in Blogposts, Wiederverwendung in späteren Semestern
  • Aufgabenstellungen quasi im Review-Verfahren wiederverwendet
  • Abgeschlossene Räume vs. Freigabe
  • Beispiel zum Schulintranet
  • E-Portfolios als Sammelmappe für Lernerfahrungen/Beiträge
  • Infrastruktur für Rückmeldungen –> Kommunikation „aufheben“
  • Versionsmanagement wichtig
  • Nutzer müssen lesbare Formen exportieren können
  • delicious vs. diigo zur Speicherung von Inhalten
  • Show-Case-Platform für Schulprojekte