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Sessions am Samstag

Session-Dokumentationen

Table of Contents

Dinge mit Moodle machen ... und teilen!

Kai Lorenz

Ich bin bei der Akademie für Hörakustik in Lübeck für das eLearning zuständig – und mache dort Dinge mit Moodle. Dabei habe ich auch einige Plugins installiert, Sachen im CSS implementiert … und will meine Erfahrungen (und den Code) gerne teilen.
Hinweis: Jeden Donnerstag Abend trifft sich die #MoodleBande in BBB. Den Link findet ihr auf Mastodon bei https://bildung.social/@FrauSensaZjohn
 
Die MoodleBande will bald einen ZUM-Bereich zum Sammeln von z.B. solchen Code-Schnipseln einrichten, wie Kai sie in der Session vorstellt.
 
Hintergrund der Session:
Moodle wird oft als lange ‚Scroll‘-Wüste gestaltet. Alle Lektionen untereinander.
Mögliche Alternative: Kachel-Format, aber für viele Inhalte und auch viel Inhalte in einer Kachel oft nicht sinnvoll.
Weitere Alternative: One Topic Format: Tabs zum Anklicken
> Im Design lässt sich  .nav-link.active definieren > Dann ist der aktuell angeklickte Bereich in einem bestimmten Design. Achtung: Das kann nur via Administration festgelegt werden (= Einstellungen, Boost bzw. das Design mit dem man arbeitet)
 
Weitere Anpassungsmöglichkeit/ Hacks:
* Maximale Bildschirmweite wieder auf 75% erweitern.
* Achtung bei der Moodle-App: Viele CSS Anpassungen etc. funktionieren nicht. Auch universelle Textfelder funktionieren nicht.
    
Vorgehen aus unterschiedlichen Rollen:
 * Aufwendigere CSS Sachen können nur von den Admin-Personen festgelegt werden. Diese sind aber oft
und erfahrungsgemäß relativ aufgeschlossen. Gerade, wenn sie fertigen Code bekommen.
 
Tool-Tipp: Espanso -> Textersetzung für Textschnipsel oder Code, den ich immer wieder brauche.,
(funktioniert z.B. auch im Thunderbird)
 
Tipps bei der Kurserstellung: 
Möglichst früh in der Umsetzung mit Admins klären, was möglich ist.
Grundsätzlich können Kurse auch weitergegeben werden, wenn anderswo nicht alle Design-Schnipsel definiert sind. Es sieht dann eben nur nicht so schön aus.
 
 
Kai verwendet folgende Plugins:
  • BigBlueButton (Videokonferenztool)
  • Universelles Textfeld (Akkordeons, Dia-Shows)
  • Gestaltungsvorlagen (Atto Erweiterung zum Einbau zusätzlicher Formatierungsfelder / div-Klassen)
  • Local Sandbox (sichert Kurse zu einem gewissen Stand und ermöglicht das Zurücksetzen)
    neue Themes:
  • Kachelformat
  • One-Topic-Format
 
Darüber hinaus hat Kai ein paar CSS-Änderungen gemacht:
  •     Infoboxen mit Rahmen (Quellcode unten)
  •     Bild-Vergrößerung auf Vollbild ohne neue Seite (Quellcode unten)
         Code zum Einfügen in das Textfeld:
      <a href=“#img1″>
  •  <img src=“Platzhalter“>
  • </a>
  • <a href=“#_“ class=“lightbox“ id=“img1″>
  • <img src=“Platzhalter“>
  • </a>
 
 
Open Badge Designer:
CC Icons, die Kai genommen hat:
    https://iconduck.com (in der Regel mit GIMP (Open Source) umgefärbt)
Wer nicht immer alles „händisch“ in HTML eingeben will, kann sich mal mit Espanso beschäftigen, einem Tool, welches mit „kurzen Code-Schnipseln“ einen (ggf. mehrzeiligen) Code einfügen kann. Es gibt auch einige Vorlagen-Dateien, z. B. für HTML, LaTeX und ähnliches.
Kai ergänzt hier noch eine (für interne Zwecke geschriebene, ungeheime) Anleitung zu Espanso.
Kai fügt noch Infos zu Bootstrap (HTML-Paket, in Moodle integriert) ein.
 
Quellcodes
 
Infos zum Kachel Format 
Kachel Farben:
Blau: #1670CC
Hellblau: #00A9CE
Grün: #7A9A01
Dunkelgrün: #009681
Rot: #D13C3C
Violett: #772583
 
Maße 
Kursbilder: 375×145 px 
Maße Kachelbilder: 253×112 px
 
/* Dieser Abschnitt sorgt dafür, dass bei One-Tab-Kursformat der ausgewählte Bereich einen doppelten Rahmen hat. */
.nav-tabs .nav-link.active {
border-width: 3px !important;
border-style: double !important;
border-color: #ffffff !important;
}
 
Infoboxen
/* Neue Div-Klassen für Infokästen
Diese Infokästen lassen sich in Textfeldern per entsprechendem HTML-Befehl einbinden. */
 
/*größere Überschrift in den div-Kästen */
div h5, div h4 {
font-size: 1.2em;
}
/* Bootstrap-Icons Einbindung */
.custom-icon-box::before {
    content: var(–icon);
    float: left;
    display: inline-flex;
    align-items: center;
    justify-content: center;
    font-family: „bootstrap-icons“;
    width: 3rem;
    height: 3rem;
    color: #fff;
    font-size: 2rem;
    margin-top: 0;
    background: var(–color);
    transform: translate(-1.25rem,-0.25rem);
}
 
/* Dunkelblauer Notiz-Kasten */
div.note {
     -moz-border-radius: 6px;
     -webkit-border-radius: 6px;
     background-color: #564787;
     background-image: url(„data:image/svg+xml,<svg width=’48‘ height=’48‘ viewBox=’0 0 20 20′ fill=’white‘ xmlns=‘http://www.w3.org/2000/svg‚><path fill-rule=’evenodd‘ d=’M12.146.146a.5.5 0 0 1 .708 0l3 3a.5.5 0 0 1 0 .708l-10 10a.5.5 0 0 1-.168.11l-5 2a.5.5 0 0 1-.65-.65l2-5a.5.5 0 0 1 .11-.168l10-10zM11.207 2.5 13.5 4.793 14.793 3.5 12.5 1.207 11.207 2.5zm1.586 3L10.5 3.207 4 9.707V10h.5a.5.5 0 0 1 .5.5v.5h.5a.5.5 0 0 1 .5.5v.5h.293l6.5-6.5zm-9.761 5.175-.106.106-1.528 3.821 3.821-1.528.106-.106A.5.5 0 0 1 5 12.5V12h-.5a.5.5 0 0 1-.5-.5V11h-.5a.5.5 0 0 1-.468-.325z‘ clip-rule=’evenodd’/></svg>“);
     background-position: 9px 9px;
     background-repeat: no-repeat;
     border: solid 1px #3C315E;
     border-radius: 6px;
     line-height: 18px;
     overflow: hidden;
     padding: 15px 60px;
     color: white;
}
Bilder auf Klick vergrößern
/* Bilder auf Klick vergrößern */
.lightbox{
  display: none;
  position: fixed;
  z-index: 999;
  text-align: center;
  top: 135px; left: 0; right: 0; bottom: 0;
  background: rgba(0,0,0,0.6);
}
 
.lightbox img {
  max-width: 90%;
  max-height: 80%;
  margin-top: 0%;
}
 
.lightbox:target {
  outline: none;
  display: block;
  overflow-y: scroll;
  overflow-x: scroll;
}
 
 
und weitere Tipps zu Moodle findet ihr hier: https://visual-books.com/moodle-kann-mehr/

H5P Beispiele z. B. für Escape Games

Iris, Martina

*Sessiondokumentation zu „H5P Beispiele z. B. für Escape Games
Anbieterinnen: Iris & Martina @elearningcoach
 
  • H5P-Lernbausteine ( H5P Repositorien) finden sich z.B. bei 
  • Dieses hier braucht ewig zum Laden und es gibt super tolle H5Ps und absolute Banalitäten: https://html5.is.ed.ac.uk/oer-repository/ Über Reuse kann man sich alles herunterladen und verändern bzw. weiter nutzen.
 
  • Ein Beispiel für ein Escape Game ist hier zu finden: 
 
  • Bei der ZUM kann man nicht nur H5P hosten, sondern auch H5P erstellen. 
 
  • Wer lieber auf einem PC seine H5P erstellen möchten, kann die Software auch von LUMI herunterladen und installieren. Hier zu finden: https://app.lumi.education/
 
  • Alternativ kann man seine H5P auch in Moodle erstellen
 
 
 
  • Wenn Schülerinnen H5P-Dateien erstellen sollen, kann man dies mit Moodle realisieren, wenn man einen eigenen „Kurs“ anlegt und SchülerInnen die Bearbeitungsrechte dafür zuweist. Für kurze Projekte, die in einer Doppelstunde realisiert werden können, ist https://einstiegh5p.de geegnet (Hostet nur 6 Stunden).

Raumgestaltung in der Grundschule #FlexiblesSitzen

Alisa, Birte

Raumgestaltung an Grundschulen 
 
Auch an anderen Schulformen sinnvoll sich darüber Gedanken zu machen.
Wie wirkt sich Raumgestaltung auf den Unterricht
 
Churer Modell
  • muss von pädagogik eingerahmt werden
  • Andere Möglichkeiten des sitzens. 
  • Lernzonen und Lernbereiche in Klassenraum einsetzen
  • Frontale Ausrichtung reduzieren
  • Beständiger Sitzkreis für Austausch und Inputphasen
  • Materialdifferenzierung 
  • Dadurch verändert sich die Rolle der Lehrkraft in gewissen Maßen.
  • Es gibt keine „Handtuchmentalität“ bei der Platzzuweisung
  • Rückzugsbereiche, Nischen
 
Schulleitung muss begleiten. Beispiel Brandschutz (z.B. Ikea Holzregale). Möbelgestaltung/-einkauf
Die Anforderungen die man aus Social-Media bekommt sind teilweise unrealistisch.
Individuelle Raumgestaltung an den Bedarfen der Klasse ausrichten. -> Churer Modell auch keine one fits all Lösung.
 
Möbelbeispiele:
    Sitzecke
    Höhenverstellbare Tische
    
Sensibilisierung, dass Konzepte wie flexibles Sitzen keinen Kontrollverlust bedeuten, (auch wenn ich vielleicht nicht mit einem Blick erfassen kann, was jedes einzelne Kind im Zeitpunkt meines Umsehens tut)
Sensibilisierung dafür, dass die tradierte Raumgestaltung, Position der Lehrkraft im Klassenraum, etc. nicht zwangsläufig die beste Lösung ist.
Anpassung der Sitzordnung kann auch während des Halbjahrs flexibilisiert werden.
Unterrichtsraum ist auch Lebensraum (wir verbringen da ganz viel Zeit)
Klassenraumgestaltung kann auch in Ganztagskonzepte etc. mitgedacht werden.
Rückzugsräume für Kinder
 
Robert Bosch Stiftung wird den Bildband des Deutschen Grundschulverband zu Architektur in Grundschulen digital veröffentlichen (in März 2024 auf www.deutsches-schulportal.de)
 
Raumgestaltung wirkt sich auf Schulatmosphäre aus.
 
Gemeinschatskonzepte (Flure, Abteilungen, etc.)
 
Medieninhalte  können auf verschiedene Screens projeziert werden, um verschiedene Sichtrichtungen miteinzubeziehen
 
Daltonsystem
1/3 der Unterrichtszeit in die Daltonzeit (jedes Kind kann in dieser Zeit individuell an dem arbeiten, was es braucht)
Daltonzeit Stufenübergreifend.
Lehrer stärker als Lernbegleiter. 
Selbstständigkeit fördern durch Freiräume.
Räumliche Gestaltung kann auch dieses System fördern, indem individuelle Lernmöglichkeiten (Einzel- Gruppenarbeitsplätze, etc.)
 
 
Man muss sich nicht den Druck machen alles auf einmal umzusetzen. Man kann mit Teilbereichen anfangen.
Beispiele für Basisprodukte zum anfangen:
  •     Sitzkissen (von Action) -> günstig
  • Wackelkissen
  • Hokki Stühle
  • Stapelsteine (aus der Ergotherapie)
  • Sitztablets
 
Wie der Unterricht von den einzelnen Lehrkräften gestaltet wird, muss in die Raumplanung miteinbezogen werden.
 
Es hilft auch wenn die Lehrkraft sich selbst in dem Raum wohlfühlt.
Einbindung der Kinder in die Raumplanung –> Regeln die selbstständig gesetzt werden, haben die höchste Wahrschienlichkeit eingehalten zu werden.
 
Wegfall des Pults oder Roll(steh)pult hilft dabei mehr Raum für die Raumgestaltung zu bringen.
 
(P) spezielle „Schulmöbel“ sehr teuer
(P) Vertretungsunterricht muss auch mit der Raumneuordnung klarkommen (Kommunikation). 
(P) Welche Möglichkteiten bietet die Schule baulich?
(P) Sensibilisierung der Elternschaft („Oh nein, bei diesem Chaos lernt mein Kind nichts. Schule hat anders auszusehen.“)
(P) Sensibilisierung des Kollegiums –> Hospitation an Schulen, die diese Konzepte bereits Fahren
(P) Einarbeitungszeit bis alle im bisher ungewohnten Konzept orientiert sind und die Schulkultur gebildet ist.
(P) Tradierte Konzepte (Frontalunterricht, etc.) von der Lehrkraftsausbildung an, in den Köpfen festgesetzt.
 
Link zum Stuhl 
Link zu Staplebenden (wir haben die vom Tischler vor Ort erstellen lassen)

Ozobot - der Mini-Roboter

Mia, Carolina, Renard

*Ozobot
Pimp Up your Ozobot mit 3D-Druck: https://ozobot-deutschland.de/3d-druckbares-zubehor/ 
 
 
*Beispiele für die Anwendung des Ozobots
  • Schatzsuchen planen 
  • Challenges programmieren Ziele zu finden

Wie funktioniert der Kinderrat im Riesenklein

Rika

Im Lernraum gibt es einen niedrigen Tisch, der einen besonderen Namen hat.
Um den Tisch herum findet der Kinderrat statt. Der Rat findet einmal in der Woche statt. Freitags als Wochenabschluss.
 
Der Kinderrat hat einen Sprecher/ eine Sprecherin und eihnen Schreiber/ eine Schreiberin beide arbeiten eng zusammen. 
Ämter wechseln alle zwei Wochen. Der Kinderrrat dauert etwa 1  1/4 Stunde.
 
Festgelegter Ablauf 
 
  • Ich erinnere mich gern dran … Eindrücke aus der Woche 
  • Stärken merken: Komplimente verteilen/ auf Stärken aufmerksam machen 
  • Themen: Jedes Kind kann sich einbringen, alle Themen werden vom Schreiber notiert in einem Buch und dann nach und nach bearbeitet. Streitereien werden dort nicht besprochen. Aufgeschobene Themen werden auf die nächste Seite im Buch aufgeschrieben, so dass sie beim nächsten Kinderrat zuerst behandelt werden.
  • Bei den Themen werden auch Plakate aus der Forscherzeit präsentiert.
  • Diplome und Anerkennungen: Wenn man ein Material abgeschlossen hat, bekommt man ein Diplom. Anerkennungen sind für kleinere Aufgaben, die geschafft wurden. 
  • Klassentier: Die Kuscheltiere der Klasse (aktuell 3) werden für eine Woche verliehen. 
 
Pädagog:in notiert die Stärken, jedes Kind hat eine Sonne, bei der die Stärken aufgeschrieben werden 
Neben dem Kinderrat gibt es noch den Riesenkleinrat, dorthin gehen zwei Vertreter des Kinderrats mit einem Erwachsenen. Dieser Rat tagt einmal im Monat. Es gibt auch noch eine Ebene nur für Erwachsene einmal im Monat. 

H5P - Guide Workshop: Unterstützung & Austausch

Martina

Kontakt: Martina Rüter, HS Bochum
ma.rueter@web.de
 
Arbeitstabelle zum H5P-Guide:
 
H5P-Tests auf Barrierefreiheit:
    vermutlich bereits bekannt: 
        
        Hinweis: Jeden Donnerstag Abend trifft sich die #MoodleBande in BBB. Den Link findet ihr auf Mastodon bei https://bildung.social/@FrauSensaZjohn
        wird über ihren Kanal auch immer über Twitter geteilt/bei BlueSky ebenfalls: @moodlebande.bsky.social
        
        Weitere Obergruppen wie mehrteilige H5P-Formate, interaktive Visualisierungen
    Wir versuchen ggf. eine Bündelung der Ideen/Aktivitäten
    

Die unsichtbare Hürde: Wenn Lernen zur Qual wird

Melanie Mohr

Alle Kinder sind kleine Forscher, aber manche erlernen bestimmte Fähigkeiten (viel) später, wobei die Gründe unterschiedlich sein können. Manchmal hilft das Üben auch nicht und so wird Lernen zur Qual.
 
Lösung: Reflexintegration (wird leider nicht von der Kasse bezahlt ) 
 
Über 70 frühkindliche Reflexe, die im ersten Lebensjahr aktiv sind. Wenn diese Reflexe nicht gehemmt und im Gehirn entsprechend integriert werden, dann sind sie später hinderlich bei bestimmten Entwicklungsphasen: wird zum Beispiel eine reflexhafte übersprungen, wie z. B. die Krabbelphase, so kann das unterschiedliche Folgen für die Entwicklung (Wahrnehmung, Kognition, Motorik etc.) haben. Eine „Reise“ in diese Reflexphase kann helfen, nicht gehemmte  Reflexe zu integrieren. Dabei wird das Gehirn neu programmiert (vor allen die Koordination der linken und rechten Gehirnhälfte) und so können bestimmte Situation anders bewältigt werden.
 
Hierzu gibt es bestimmte Reflex-Übungen, die helfen können.
 
links: Bianca Hanke : www.bhandelt.at
 
Literatur:
    Christine Siebert und Dr. Carsten Queisser: Wieder im Gleichgewicht
    Sally Goddard Blythe: Greifen und Bgreifen Wie lernen und verhalten mit frühkindlichen Reflexen zusammenhängen

Neue Autorität - Stärke statt Macht

Bianca Renaud

  1.  Diese Dokumentation ist für beide Workshops von Nadine (Sa Einführung, So Vertiefung)
* Was ist Neue Autorität ?
 Neue Autorität ist eine Haltung!
 – in Beziehung gehen
 – Kontakt aufnehmen
 – das Gegenüber wertschätzen
 – Körperlich und geistig anwesend sein
 Vor allem authentisch sein!
 
 
 – Einzelne Dinge von SuS merken/bemerken/wieder aufgreifen – Beziehungsaufbau leisten
 – echtes Interesse am Leben der SuS bekunden und aufbauen 
 
 – Autorität habe ich nicht automatisch – ich entscheide nicht über meine Autorität
 Mein Gegenüber entscheidet darüber, ob es mich als Autorität empfindet
 
 – Stichwort Sicherheit: Neue Autorität bietet Sicherheit
 Das Verhalten und die Person voneinander treffen 
 
 Auch in schwierigen Situaitionen bei herausfordernden Verhalten: klar bleiben und vor allem  in Beziehung bleiben und ein wachsames Auge darauf haben
 
  Neue Autorität passiert IN DIR SELBST
  – Gewaltfreie Kommunikation
  
*  4 Leitsätze
Als Lehrperson bin ich erhöhter Verantwortung, da ich das in Schule vorhandene Machtgefälle ausgleichen muss: 
 
      – Ich muss nicht siegen, ich muss nur beharrlich sein
      – Schmiede das Eisen wenn es kalt ist (Zeit nehmen, in Ruhe kommen, runterfahren)
      – Ich lasse mich nicht hineinziehen, ich bleibe bei mir
      – Ich trage die Verantwortung für die Beziehung
      
In Beziehung zu gehen sollte keine extrinsische Aufgabe sein, sondern optimal intrinsich motiviert sein.
 
Physische Präsenzen
    
*Wiedergutmachung statt Strafe 
Fehlverhalten ist ein Fehler des VERHALTENS , nicht der Person 
Ausgleich nach Fehlverhalten wird durch Wiedergutmachung ermöglicht, die Beziehung zur Person bleibt erhalten
 
Dieses Verhalten dulden wir nicht, das wollen wir nicht
 
*Übungsmöglichkeiten
Kartenspiel für sich selbst oder mit KollegInnen

ozoblockly - ozobot programmieren

Mia, Carolina, Renaud

Die Website zum Programmieren der Ozobots:
    
    Zum Start das richtige Modell oben links auswählen.
    Nach dem Schreiben des Programms zunächst Kallibrieren (Anweisungen folgen).

Wird KI die Bildungsungerechtigkeit verringern?

Andreas Fischer
@teach-cologne

Chancen
Kommunikation in anderer Sprache auch mit den Eltern z.B. bei Elternbriefen 
Korrekturunterstützung (zukünftig auch von handschriftlichen Texten)
Vereinfachung von Texten z.b. simple English 
einfache Texte damit mehr Kinder mitmachen können
Ki kann auch Texte vorlesen für die, die mit dem lesen Schwierigkeiten haben 
Feedback zu Texten einholen  – SuS befähigen sich selbst Hilfe zu holen , Feedback geben zu lassen 
KI in der frühkindlichen Bildung (z.B. für den Spracherwerb)
 
– adaptive Systeme ?
– Cornelsen Nachhilfeportal: Launch KI Tutor bei Duden Learnattack (noch keine Spracheingabe)
– Klett für Mathe: mit verschiedenen Lernpfaden (bettermarks dahinter geklemmt)
– Westermann: Diagnosetool (KI gestützt)
 
wichtig: 
    – Medienkompetenz ist gerade im Umgang mit KI-generierten Texten wichtig (sowohl auf der Lehrkräfte- als auch der Schüler:innenseite), um sinnvoll und reflektiert mit den Ergebnissen von KI-generierten Texten umzugehen    

Die neue Stochastik: korrekt, anschaulich, lebensnah

Martin Wabnik
www.martinwabnik.de

Die bisherige Stochastik steht auf unsicherer Grundlage: 
1) In der Wahrscheinlichkeitsrechnung hofft man, beim vielfachen wiederholen eines Zufallsversuchs möge sich die relative Häufigkeit eines Ereignisses der Wahrscheinlichkeit des Ereignisses annähern, damit man auf die langfristige Entwicklung beim häufigen Wiederholen eines Zufallsversuch schließen kann. 
2) In der Statistik hofft man, die relative Häufigkeit eines Ereignisses möge in der Nähe der Wahrscheinlichkeit des Ereignisses liegen, damit man von der Stichprobe auf die Grundgesamtheit schließen kann. 
 
Mit der neuen Stochastik braucht man nichts mehr zu hoffen. Man ordnet in der Wahrscheinlichkeitsrechnung einfach jeder möglichen relativen Häuigkeit eine Wahrscheinlichkeit zu. Die Gesetze der großen Zahlen ergeben sich dann (fast) wie von selbst. In der schließenden Statistik ordnet man jeder möglichen Grundgesamtheit, aus der eine Stichprobe gezogen werden kann, eine Wahrscheinlichkeit zu. Auf diese Weise wird die schließende Statistik nicht nur extrem einfach und intuitiv nachvollziehbar, sondern es kann sogar zu jedem Stichprobenumfang eine Wahrscheinlichkeitsverteilung der möglichen Grundgesamtheiten gefunden werden. So ist es möglich, schon in der Mittelstufe mathematisch korrekte schließende Statistik zu betreiben.
 
Weiter Informationen mit der Erklärung des Konzepts und Übungsaufgaben dazu findet ihr unter
 
Das Buch zur neuen Statistik erscheint in den nächsten Tagen.

Wie lange muss ich auf die Stadt warten? - Wege aus der Rechtslosigkeit

Kai Aschenbach

Vereinsrecht:
    
  • Mittel sind da, nur viele Ineffizienzen wie Bürokratie und
  • Auch Schulträger können Mitglied im Verein sein.
  • Erasmusverbunde von Schulen um Anträge zusammenzufassen
  • Ähnliches für Fördermittel
  • Kosten und Nutzen für die einzelnen in balance bringen.
  • Komplizierte Vertragsgestaltung
  • Externe Kompetenzen einkaufbar über Dachverein.
  • Fördermittel, Erasmusanträge usw. brauchen für die Antragsbearbeitung
  • Probelm ist  manchmal das Know-How z.B. Folgekosten, Beriebsnotwendigkeiten, etc.
  • Wie kommt man die Wissensträger heran, die einem sinnvolle Produkte beraten können. – Man findetr viele LEute die einem ihr Produkt verkaufen wollen. Aber wer kann Marktanalyse etc.
  • Kompetenzzentrum mit Beratungsleistungen etc.
  • Die Kritische Masse zusammenzubekommen, die Fördervereine zusammenzuschließen ,um einen Mehrwert herauszubekommen.
  • Vertragsmodalitäten sind natürlich kompliziert. Beitragsbemessung nach Gerechtigkeitsaspekten.
  • Wie findet man den Zusamenschluss. Von einem Ort aus skalierend…
  • Für die Kooperation mit anderen Trägern, Unis, Körperschaften wird die räumliche Nähe immer unwichtiger.
  • Mitnutzung von Universitätsräumen
  • Stoßzeiten sidn andere.
  • Fachräume etc. könnten gemeinschaftlich genutzt werden.
  • Ineffizienz wegen mangelnder Kommunikation (Kirchturmdenken/Silodenken)

EUROPA RETTEN (in der Schule)

TeeKay

  • Idee: Schule als nicht-demokratisches System schickt Leute mit zu wenig Vorbereitung in „Wahlen“
  • Wie kommen wir auch mit Schüler:innen in „echte“ politische Diskussionen. 
  • Wann habe ich das letzte mal selbst „echt“ politisch diskutiert. 
  • Viel zu viele unterschiedliche Informationskanäle (digital/social Media) 
=> Sicht auf „Die Medien“, „Die Poliker“, „Das Deutschland“ oft ein Strudel
AFD führt weit mit der Social Media Präsenz und kann somit Einfluss auf die dortigen Nutzer und die „Begriffsdefinitionen“ junger Menschen nehmen.
  • Schule bietet nicht wirklich echte Entscheidungen für Schüler:innen. Aus den Themen dürft ihr was nach Interesse machen. Aber es muss was davon sein.
  • Am Anfang ist es sehr zäh, aber es muss immer wieder gemacht werden.
  • Buch von Steffen Mau „Triggerpunkte“
  • Wo finden wir positive Beispiele für Demokratie und Beteiligungsprojekte (Fehlen bei representativer Demokratie häufiger) 
  • Abseits von Parteipolitik 
  • Urbane Planung (Bundesstiftung Baukultur)
  • Schweiz (Basisdemokratie)
  • Bundesministerium für Ernährung als erster Bürger:innenrat !!!
  • Island und Irland, die neue Verfassungselemente eingebunden haben
  • Streitkultur
  • „Warum denken sie das“ Podcast Zeit
  • Worüber sind wir uns einig, was können wir zusammen akzeptieren
  • Informatikunterricht
  • Liquid Democacy Prinzip verstehen und System implementieren
  • System: Stimmen werden an bestimmte Personen abgegeben und wieder genommen. 
  • Entlastet vielleicht auch Klassensprecher:innen

Medienbildung an Schulen - jenseit des Fachunterrichts

André Hermes

*Dokumentation zur Session: Medienbildung an Schulen – jenseits des Fachunterrichts
von André Hermes 
*
*Notizen zur Session
Medienbildung wird in der Regel „auf die Fächer verteilt“. Können Medien-AGs, Medien-Scouts oder Projektveranstaltungen dieses Konzept sinnvoll erweitern?
 
Grundproblem: Medienkompetenz ist in den Fächern nötig (Abspeichern, Dateibenennung, Dateien wiederfinden) 
=> War schlecht, weil ein gutes Ziel daran gescheitert ist, obwohl es nicht mit dem Lerninhalt ist. 
 
Suche an den Medienkompetenzanteilen außerhalb der Fächer, die die grundlegenden Sachen schaffen. 
Speichern im Alltag nicht nötig 
 
Im Unterricht wird der Inhalt gelehrt, aber nicht die Anwendung Anwendungskompetenz fehlt fast überall Generation Handy, Tablet…
 
Fragen: 
  • Lernende ins Boot holen (wie, wo, was machen sie, Medienprävention)
  • Peer-Group als Vorteil
  • Kann E-Learning helfen?
  • ordentlich aufbereitet? Woher nehmen Oder wieder selbst gestalten?
  • Verantwortliche 
  • Raumbuchung, Koordination, Qualitätssicherung, Weiterbildung
  • Inhalte
  • Was soll alles reinkommen?
*Shownotes:
Mentorenprogramme:
 
Materialsammlung für Medienpräventionsarbeit: 
 
2.Cybermobbing 
 
 
b.Spuren im Netz [8-12 Jahre]: https://webhelm.de/spuren-im-netz/ 
 
 
6.Medienabhängigkeit 
b.Social Media: BeReal-App [ab 13 Jahren]: https://webhelm.de/bereal-challenge/ 
d.Medienzeit reflektieren [Jg. 5-6]: https://webhelm.de/medienzeit-reflektieren/ 
 
a.Projekt: Selfies ab S. 35 
b.Projekt: Sexting ab S. 40 
c.Projekt: Selbstdarstellung ab S. 48 
 
8.Gewalt in Medien 
c.Gewaltdarstellungen: to do 
 
9.Desinformation 
b.Fake-News-Quiz etwa für Klasse 6: https://www.saferinternet.at/quiz/schnitzeljagd-fake-news 
c.Influencer:innen-Quiz etwa ab Klasse 6: https://www.saferinternet.at/quiz/schnitzeljagd-influencerinnen 
d.Informationskompetenz [Jg. 5-8, Stand: 2022] – gut aufbereitet und direkt einsetzbar: https://mediasmart.de/weiterfuehrende-schule/influence-is-everywhere/ 
e.Ab ca. 7. Klasse: 3 Folien als Gesprächsanlass: https://www.klicksafe.de/paedagogen/medien-materialien/jim-studie-2022 [Stand: 2023] 
 
10.Diskriminierung/Antisemitismus/Demokratieverteidigung 
c.Spielerische Auseinandersetzung mit Sexismus und Diskriminierung: https://medienundbildung.com/projekte/play-4-your-rights/ Infovideo: Play4 Your Rights Germany (Deutsche Version) 
d.Serious Game zur Sensibilisierung für Rechtsextremismus im Netz (Jg. 8-10): https://gewi-im-unterricht.de/serious-game-rechtsextremismus-im-internet/?newsletter=news/gewi/30572/artikel1 
 
11.ProAnna (Verein Lebensimpulse kommt bereits an die Schule) 
 
12.Meinungsbeeinflussung 
 
13.Datensicherheit: to do 
 
14.Urheberrecht 

Was könnte man mit digitalen Zertifikaten machen?

Anja Lorenz

An der TH Lübeck arbeiten wir im DigiCerts-Verband, der digitale Hochschulzertifikate ins Auge fasst. Diese wären nicht einfach nur PDFs, sondern würden in den Metadaten Kompetenzen mitführen. Wenn wir für diese Kompetenzen Standards nutzen, könnte man coole Sachen damit machen: Anrechnung für andere Hochschulen oder Auslandssemester vorhersagen, Modulbeschreibungen abgleichen etc.
 
Ich würde Euch gern einen Einblick geben, dazu kann ich gern meinen ScienceSlam wieder aufwärmen https://doi.org/10.5281/zenodo.8354459 und Eure Gedanken dazu hören – auch welche Use-Cases sich außerhalb der Hochschule vielleicht ergeben.
 
Digitale Zertifikate
 
Was sind digitale Zertifikate
  • nicht nur eingescannte PDFs
  • Maschinenlesbare Metadaten inklusive Kompetenzen, die zertifiziert werden
  • kann bspw. Anerkennung von Studienleistungen beschleunigen
  • das wird aktuell immer nur im Einzelfall gemacht
  • i. d. R. findet das auch erst statt, wenn das Zertifikat vorliegt, man kann also bspw. schlecht vorab prüfen, ob ein Auslandssemester zu großen Teilen angerechnet werden kann.
 
Warum digital?
  • Anwendungsfälle
  • Flucht
  • Hochwasser, Hacking u.a. Katastropen
  • vereinfachte Jobsuche
  • vereinfachte Anrechnungsverfahren
 
Forschungsfrage: Ist das digitale Zeugnis echt? (Verifikation)
  • das Problem besteht auch bei analogen Zeugnissen (Beispiel war Anjas Grundschulzeugnis → die Schule gibt es nicht mehr)
  • nötig: kryptografisches Verfahren
→ Das Problem ist prinzipiell gelöst, müsste noch institutionalisiert werden
 
Forschungsfrage: Was kann man mit digitalen Zeugnissen machen?
  • Anerkennungsprozesse beschleunigen
  • Anerkennungsprozesse im Vorfeld einer Entscheidung
  • Auslandssemester
  • Studiengangswechsel
  • ein Modul an einer anderen Hochschule belegen (ist seit Bologna theoretisch möglich)
  • Projekt hierzu: PIM soll eine Anerkennungsdatenbank für Studienleistungen aufbauen https://pim-plattform.de/ (auch hier gerade noch im Einzelfall)
 
Offene Fragen
  • Nachhaltigkeit der umgesetzten technischen Lösungen (ist bei Papier ähnlich)
  • Kompetenzaufbau bei Lernenden, Lehrenden, Wirtschaft und Verwaltung
  • Zukunft von Zertifikaten und formalen Abschlüssen
 
Rückmeldungen aus der Session
  • gemeinsamer (mindestens) europäischer Ansatz ist nötig
  • Bedarf bspw. bei Lokführer*innen

Austausch: Verzahnung Ganztag/Grundschule

Alissa, Birte, Anna

Zusammenarbeit von OG-Kräften und Grundschule 
Beispiel: Grundschulverbund Gehlenbeck-Nettelstedt 
  • Ab der dritten/vierten Stunde begleiten OG Kräfte den Unterricht
  • rhythmisierte Ganztagsklassen mit ErzieheriInnen ab der zweiten Stunde mit einem Angebot der/des Erziehenden und dreimal in der Woche Unterricht für die Kinder am Nachmittag
  • Messenger Gruppen mit Klassenleitung und zugehörigen OG-Kräften für Krankmeldungen und Vertretungsplan
  • Problem: Trotz des gemeinsames Konzeptes besteht in den Köpfen immer noch eine Trennung zwischen den OG-Kräften und Lehrkräften
 
Gelingensbedingungen
  • Statt der Hausaufgaben Lernzeiten anbieten, die aber bei der Klassenlehrkräften stattfinden als Übung- und Vertiefungszeit -> OG-Kräfte kennen den Unterricht, wissen wie Hilfestellungen gegeben werden können etc. und Bildungsgerechtigkeit schaffen
  • Gleiche Schulregeln am Vor- und Nachmittag mit entsprechenden Konsequenzen
  • Eltern nicht aus der Pflicht nehmen, aber erklären, dass Lernzeiten nicht gleichbedeutend zu Hausaufgaben sind 
  • am besten auch gemeinsame Teamräume nutzen, gemeinsame Konferenzen, Teambuildung Maßnahmen
  • Versuchen, ErzieherInnen für den Ganztag zu gewinnen
  • OG-Leitung und die Schulleitung müssen eng zusammenarbeiten ggf. auch räumliche Nähe schaffen
  • OG-Kräfte gleichzeitig als i-Kraft einsetzen 
  • Gemeinsame Schulkultur: Weihnachtsfeier und Geburtstage mit allen Mitarbeitenden zusammen 
 
Abholzeiten sollten gewisse Flexibilität haben 
 
Beratung durch die Montagstiftung für eine passende Schularchitektur
 

Leistungsnachweise & KI: Ideen & Austausch

Anne

Leistungsnachweise und KI / alternative Prüfungsformate
Raumklärungen: neu: A209
 
 Hintergrund der Session:
     Es ist eine fusionierte Session:
         a) Was passiert mit Prüfungen angesichts von KI
         b) Was gibt es für praktischen Input –  Frage vom LISA (Lehrerfortbildungsinstitut in S-A)
         
Diskussion:
 
Falscher Ansatz: Wie können wir jetzt mithilfe von KI Kompetenzen von gestern abprüfen?
Besser wäre: Was sind adäquate pädagogische Ziele in einer Kultur der Digitalität?
 
Plädoyer für mehr Prozessorientierung
 
Problem: Man kann Lernkultur nicht ändern, wenn Prüfungen in bestehender Form bleiben.
 
Hinweis auf das 4K Modell: Da ist eigentlich alles abgedeckt (das ist aber aus Nebenfächer-Perspektive einfacher gesagt)
 
Brauchen wir nicht Zwischenschritte,  die man jetzt angehen kann – ohne dass man grundlegend ändern muss?
 
Mathematik ist sehr weit entfernt von alternativen Prüfungsformaten. Wie wäre es, da auch Aufsätze zu schreiben z.B. über lineare Funktionen?
Aber warum sollte man nicht weiter die mathematische Sprache verwenden?
 
Es macht keinen Sinn, Prüfungsformate zu verändern mit der Motivation, weil SuS sonst pfuschen könnten. Es geht um benötigte, veränderte Kompetenzen.
 
Die Handlungsanweisungen, die es gibt, ermöglichen eigentlich sehr oft viel Spielraum.
 
Lehrer*innen müssen nicht immer die Prüfenden sein. Das kann auch mehr in Verantwortung der Lernenden liegen.
 
SuS stellen sich die Frage: ‚Was brauchen wir denn später in der Prüfung?‘. Damit lässt man sich nur wenig auf veränderte Prüfungen ein.
 
Problem der Anfechtbarkeit der Prüfungen: Wie kann man damit umgehen?
 
Berufsbildende  Perspektive: Was braucht es für überfachliche Kompetenzen?
In Handlungsanweisungen wird dieser Part oft überlesen; man scrollt weiter bis die fachlichen Inhalte kommen.
Beobachtung: Fachwissen wird oft nebenbei erlernt, wenn man den Fokus auf überfachliche Kompetenzen legt.
 
Möglicher Weg: 11 Jahre lang sinnvoll lernen; dann in 2 Jahren Faktenwissen pauken. 
 
Zu KI: KI bewusst in Prüfungsformate einbauen.
 
Andere Einschätzung: An der Oberstufe im Gymnasium sind doe Prüfungsvorgaben oft noch großer Mist.
 
Leistungsmessung: Hilfreich wäre, weniger in Fächern zu denken.
Berufskollegs sind hier schon weiter.
 
Wo setzen wir an? Als Lehrer am Gymnasium mit zwei Nebenfächern hilft es Schüler*innen nicht, dass sie jetzt in allen Fächern Projekte machen.
Wir müssten erst fächerverbindenen Unterricht einführen und Lernkultur verändern.
 
Linktipps

Digitale Mündigkeit für Pädagog*innen (eigene Website, Fediverse ...)

Nele Hirsch
@nele@fedilab.de

Digitale Mündigkeit für Pädagog*innen
 
Beobachtung von Nele: Menschen könnten mit eigener Website eigenständiger agieren, anstatt sich auf zahlreiche Apps zuverlassen
 
Mit H5P (OpenSource) kann viel auf der eigenen Website eingebaut werden, ohne das es von einer kommerziellen Anwendung abhängig ist. 
 
 
Tipp man kann sich relativ einfach einen eigene WordPressintanz auf einem gemieteten Server Platz installieren, da kann uach ein H5P 
 
WordPress hat auch Anbindung an das Fediverse – ActivityPub Plugin – kostenlos
Es kann so eingestellt werden, dass alles was auf WordPress eingestellt wird automatisch in Fediverse publiziert wird und dann auch dort kommentiert werden kann
 
Anleitung Nele in 30 Minuten zur eigenen Webseite: https://ebildungslabor.de/blog/meine-website/
 
Was brauche ich:
    WordPress Software von WordPress.org
    Serverplatz, z.B. auf  https://all-inkl.com/domains/, Strato,  https://www.hetzner.com/
    dann etwas wie Filezilla 8FDP Programm) – zum drauf zugreifen
    
    Bildungsmaterialien für freie Schnittstellen (denen einmal proaktiv Bescheid geben):
    wirlernenonline.de
    mundo.schule 
    
    “WordPress” itself is a free and open-source content management system (CMS) used to build and manage websites. WordPress is open-source software written, maintained, and supported by thousands of independent contributors worldwide and powers millions of websites.
    
    ActivityPub ist ein 2018 veröffentlichtes, offenes, dezentrales Protokoll für soziale Netzwerke, das vom W3C verwaltet wird. Es bietet ein Client-zu-Server-API zum Erstellen, Hochladen und Löschen von Inhalten sowie ein Server-zu-Server-API für eine dezentrale Kommunikation.

KI in Lehrerhand - Material zusammenlegen & schön machen

Marc & Maria

 
 
 
 
 
 
 
TU München: PEER (Paper Evaluation and Empowerment Resource) wurde entwickelt um Schüler beim Verfassen von Aufsätzen zu unterstützen. Von der Grundschule bis zur Universität, von Erzählungen über Erörterungen bis hin zu Textanalysen https://digitallearninglab.de/tools/peer
 
Anton und Kahooot niedrigschwellige Angebote  mit direktfeedback, Kollegen können die Erstellten Sachen teilen. SuS können sich auch beteiligen bei der Erstellung,  Ki erstellt in Tabellenformat Fragen und Antworten, die in Kahoft importiert werden können. 
 
Ältere Jahrgänge  erstellen H5P /Moodle Übungen für jüngere Jahrgänge, die automatisch ausgewertet werden -> Noten 
 
Einfache Einstiege für Kolleg:innen, um sie zu „catchen“, wo es arbeit für sie verschnellert
  • KI sagen: Erstelle Fragen (Für Kahoot) in Tabellenform zu dem Thema… und dann in Kahoot-Excel Vorlage einfügen und direkt importieren
  • Kontrolle und Rückmeldung von Schüler:innenleistungen (Arbeiten und Übungsaufgaben)
  • Erwartungshorizonte von der KI erstellen lassen. 
=> Neues Prüfungsformat, beurteilt die Lösungen
  • Lernförderempfehlungen setzen und noch mit konkreteren Themen bzw Aufgaben füllen
Anwendungsbeispiele vom Unterricht
  • Grundschulbeispiel: KI Bilderstellung -> Die Kinder müssen sehr genau beschreiben, damit das Bild so aussieht, wei es aussehen soll
Grund-/ Förderschule: Mit Sprachrythmus schreiben und lesen lernen (kostenlos) KI verknüpft; u.a. entwickelt und evaluiert von der Universität Tübingen
 
 
Offene Fragen: 
    Gibt es Tools, die Videos automatisch mit Gebärdensprache unterlegen?  (Link? -> ekidz.de ist ne Hochzeitsfotografieseite)
    

Sketch it! Visuelle Protokolle leicht erstellt

Bianca Renaud

Der Bonbon Link: 
    
    Beispiele, was mit Schriften alles möglich ist (Englisch):

Induktiver Unterricht - ein Mitmachworkshop

Nadine

Induktiver Unterricht – Alternative zum üblichen Input
Input meist in Form von 
  • Text
  • Video
  • Audio
  • Lehrervortrag
 
Problem: Wenn SuS anderen etwas erkläre, dann haben sie den Inhalt oft selbst auch nicht verstanden.
 
induktiver Ansatz:
  • Beobachtung, Erfahrung
  • Analysen/Hypothesen
  • Regeln/Definition
  • Übung
 
Deduktiver Ansatz
Vom Allgemeinen zum Konkreten
  • Input (Regel)
  • Beispiel
  • Übung
 
Beispiele für den induktiven Ansatz
  • Grammatik: Regeln selbst ableiten
  • Biologie: Klassifizierung von Lebewesen durch den Vergleich verschiedener 
  • Geschichte: anhand verschiedener Quellen Rückschlüsse auf Leben/wichtige Ereignisse ziehen
 
Diskussion
– induktiv = ich habe Informationen und entwickle dazu Thesen/ Fragen -> Ansatz ist eigentlich sehr frei! Nicht alle kommen zu einem gemeinsamen Lernziel.
– Ansatz ist nicht für alle SuS/Themen geeignet, für manche LernerInnen aber vielleicht besonders 
– Manche SuS möchten den Inhalt lieber in den kleinen Wissenshäppchen aufbereitet haben
– Eingesetztes Material muss  genau geprüft werden
– Was passiert, wenn die SuS zu ganz falschen Schlüssen in ihrer Arbeit kommen? 

3D-Design für Kids

Konstruieren, programmieren und steuern von Robotermodellen für Primar- und Sekundarstufe
Bronner, Knecht, Wohlfart / Christiani GmbH & Fischertechnik GmbH

#echat16
Sessionplan: https://echat16.educamps.org/sessions

++Titel der Session++
(ggf. mit Link zur Session im Sessionplan)


++Anbieter der Session++
(gerne mit Twitternamen und / oder weiteren Links)


++Dokumentationskümmerer++
(eine Person, die sich zuständig fühlt – aber deswegen noch lange nicht alle Arbeit alleine machen soll)


++Dokumentation++
(Mitschriften, Zitate, Materialverweise, Ergebnisse, …)


++Fazit++
(die Session in zwei Sätzen)