Anja Lorenz

Verfasste Forenbeiträge

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  • #1840

    Anja Lorenz
    Teilnehmer

    Hallo allerseits,

    die Vorstellung des neuen Vereinsvorstands findet Ihr nun im Blog.

    Dazu gibt es ganz frisch noch den Aufruf zur Bewerbung um das Frühjahrs-Educamp 2020. Überlegt bitte auch, ob IHR nicht vielleicht das EduCamp im Frühjahr ausrichten möchtet undd/oder gebt den Aufruf gern weiter. Wir die Werbetrommel dazu über die bekannten Kanäle mit rühren (ab dieser Woche und dann auch wiederholt). Rückfragen gern an uns!

    #1675

    Anja Lorenz
    Teilnehmer

    Moin,

    wie Kai geschrieben hat, dürfen wir keine Session dazu anbieten (und das verstehen wir auch, wir hätten auf die Sicherheit auch großen Wert gelegt) ABER wenn Ihr Bogenschießen möchtet, dann gibt es am Samstag von 10 bis 11 Uhr ein Extra-Angebot der am Veranstaltungsort dazu. Da habt Ihr sicher auch sehr viel Spaß, Kai und ich haben uns ja auch schon was anderes überlegt 🙂

    VG Anja (& Kai)

    #1508

    Anja Lorenz
    Teilnehmer

    Haste Lust? Ich hätte hier eine Sammlung aus dem OERexp als Aufschlag, könnte man dann auch auf dem OER-Festival weiterspinnen…

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Jahre von  Anja Lorenz.
    #1093

    Anja Lorenz
    Teilnehmer

    Hallo,

    auf Twitter ging die Diskussion ja schon los, ich möchte die Mittagspause daher gern dazu nutzen, meine 5ct hier genauer auszuformulieren, denn in 140 Zeichen muss man aufgrund der Kürze ja oft stark verkürzen und zuspitzen.

    Wie René hier schreibt geht es um die angekündigte Schirmherrschaft von Saskia Esken als MdB für das BarCamp Bad Wildbad. Dazu gab es auf Twitter ein paar Kommentare, die mich sofort an das BarCamp Ilmenau und die Sponsorendiskussion erinnert haben, weshalb ich twitterte: „keine BarCamp-Community wehrt sich so sehr gegen Sponsoren & Unterstützung wie die der @EduCamps #peinlich“

    Ein paar Sachen vorweg:

    • verkürzt und zugespitzt („peilich“ ist kürzer als „das darf man keinem anderen BarCamp-Organisator erzählen, wie über Unterstützer hier diskutiert wird, als würde man sie nicht haben wollen“), und das gilt mit Sicherheit auch für die anderen Twitterer in der Diskussion
    • ich meine natürlich nicht die gesamte EduCamp-Community, viele, mit Sicherheit sogar die meisten sind immer sehr konstruktiv. Dazu zähle ich durchaus auch den Beitrag von René, vielleicht hätte es in erster Instanz eine Diskussion mit der aktuellen Orga sein können.
    • Vielleicht ist mein „oh nein, bitte nicht wieder diese Diskussions“-Haltung auch geprägt von den Erinnerungen um die Sponsorendiskussion von Bielefeld/Ilmenau, nach der ich auch keinem mehr ohne aber empfehlen könnte, ein EduCamp zu sponsern (nur nicht zu viel Werbung – aber was ist denn Sponsoring sonst?)

    Wir haben in diesem Jahr das 1. BarCamp in Lübeck veranstaltet und wissen daher auch, wie schwer es sein kann, Sponsoren dafür zu gewinnen (Andreas hatte hier darüber gebloggt, das BarCamp Hamburg hatte ähnliches berichtet). Sponsoren/Geldgeber ermöglichen (die für die Teilnehmenden kostenlose) BarCamps, da Räumlichkeiten, Verpflegung und auch gut und gerne noch das ein oder andere Gimmick bezahlt werden will. Anders als in EduCamp habe ich auf einigen anderen BarCamps (Hamburg, Kiel, Lübeck etc.) die Würdigung der Sponsoren sehr viel mehr wahrgenommen: die Räume werden nach ihnen benannt, es gibt einen extra Applaus-Slot in der Session-Planung etc. In Lübeck waren zudem einige Politiker der Stadt und vom Land da, was uns sehr stolz gemacht hat, da wir von diesen wahrgenommen wurden.

    Bei den EduCamps kommt dagegen (gefühlt ständig) die Diskussion auf: Wer darf denn Sponsor sein? Wollen wir den oder den überhaupt? Wie schaut das mit so einer Schirmherrschaft aus etc. So etwas schreckt Sponsoren und ideelle Unterstützer ab. Klar mag dadurch noch kein EduCamp tatsächlich ausgefallen sein, es macht aber die Diskussion mit Unterstützern unnötig schwerer. Gleichermaßen ist uns allen bewusst, dass EduCamps im offenen Format nicht vor „Werbe-Invasoren“ geschützt werden können, aber diese Fälle klärt dann doch auch die Community, vor Ort mit den Füßen und im Internet mit Verriss. Auch das hatten wir im BarCamp Lübeck, wo die Community dann sogar meinte, dann soll das Unternehmen bitte auch Sponsor werden, wenn es nur Werbung machen will. Ich verstehe durchaus auch die Warnung vor falscher Beeinflussung, ich persönlich würde bspw. auch ungern die Bundeswehr als Sponsor sehen, aber das ist meine persönliche Einstellung, andere würden vielleicht ein Gewerkschaftsschulungsgebäude kritisieren.

    Zum konkreten Fall: Saskia Esken hatte sich klar um die Wahl für das EduCamp nach Bad Wildbad engangiert, ich habe sie deutlich als Teil des Orga-Teams wahrgenommen (da mag jeder seiner eigene Filterblase haben). Die Kritik, die anderen Bewerberstädte hätten durch diese Besetzung keine Chance gehabt, halte ich für übertrieben: einerseits hätten sie doch, wenn die „politisch Beeinflussung“ von BarCamps tatsächlich so kritisch gesehen worden wäre, und andererseits gibt es noch weitaus mehr Community-Mitglieder (auch in den Teams der anderen Bewerberstädte), die für einen Standort sprechen würden. Die Schirmherrschaft selbst finde ich gut, so wird die Aufmerksamkeit der Politik und auch in der Region ebenfalls auf das EduCamp gelenk: mehr Berichterstattung, mehr Interessenten, mehr Neulinge etc. Und Saskia Esken ist nun wirklich kein Edu(Camp)-Neuling. Ob und wie man so etwas mit dem EduCamp e.V. absprechen sollte (oder abgesprochen hat?), mag eine weitere Frage sein, nach meinem Geschmack aber auch gern in diesem eher kleinerem Kreis.

    So, das war offenbar doch zu viel für 140 Zeichen und ist auch länger geworden, als ich dachte, aber die Diskussion ist es auf jeden Fall wert. Dafür mag ich ja auch die EduCamp-Community 🙂

    VG Anja

    #810

    Anja Lorenz
    Teilnehmer

    Klingt gut, ich hatte so etwas ähnliches im Blick: Was wir nicht mehr beim Thema {OER|MOOCs} hören können… Allerdings sah ich das zu eng (insbesondere beim Fokus auf MOOCs). Vielleicht passt es aber hierzu.

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