Sessionvorschlag: Cryptoparty-Howto

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    Jochim Selzer
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    Cryptoparties sind eine seit August 2012 bestehende Veranstaltungsform, um Computerlaien die wichtigsten Grundzüge der IT- und Kommunikationssicherheit in praktischer Form beizubringen. Ausgehend von Australien hat sich das Format inzwischen weltweit etabliert und wird in Deutschland von vielen regionalen Gruppen getragen. Im Laufe der Zeit haben sich verschiedene Varianten entwickelt. So gibt es neben der Standard-Cryptoparty auch Schwerpunktveranstaltungen, Crypto Tete-a-Tetes, Spezialformen für Journalistinnen und anderen Risikogruppen, Crypto-Room-Escapes und mehrtägige Cryptocamps. Darüber hinaus gibt es regelmäßige Trainings (auch „Cryptoengel-Flugschulen“ genannt), um sicher zu stellen, dass alle Helfenden ungefähr den gleichen Kenntnisstand haben.

    Zwar ist wenig nötig, um eine eigene Cryptoparty zu veranstalten, aber dennoch gibt es einige Punkte, die man beachten sollte, angefangen bei der Auswahl des Veranstaltungsorts, optimalen Gruppengrößen und der richtigen Präsentationsform. Grundsätzlich gilt: Wenn es den Nerds zu niveaulos, den Politkreuzrittern zu unpolitisch und den Oberlehrern zu wuselig ist, liegt man genau richtig. Wenn am Ende der Veranstaltung die engagierte Renterin auf einen zukommt und erzählt, normalerweise kümmere sich ihr Enkel um ihren Computer, aber hier habe sie endlich einmal verstanden, was da überhaupt passiert, dann hat man erreicht, was man erreichen sollte.

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