Gamification als Schulkonzept

Dieses Thema enthält 3 Antworten und 2 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Birgit Lachner vor 2 Jahre.

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  • #1426

    Julian
    Teilnehmer

    Es dürfte klar sein, dass Menschen am besten mit Motivation lernen. Während momentan in den Schulen Fehler oft nur negativ gesehen werden und z.T. für sinkendes Selbstbewusstsein bei den Schülern sorgt, und damit auch die Lernleistungen abnehmen, stellen Spiele schon immer eine Herausforderung für Kinder und Jugendliche dar, bei der Fehler noch zu mehr Leistung anstacheln.

    Diesen Grundgedanken möchte ich für eine Diskussion nutzen, um Vor- und Nachteile eines solchen Systems zu diskutieren. Je nach Zeitplan finden sich dann auch Vorschläge, wie man eine spielerische Schule mit Medieneinsatz planen und umsetzen könnte.

    Ein kleines Beispiel bietet dazu vielleicht die Schule in New York, die sich dieses Ziel genommen hat: http://www.q2l.org/

    Leider habe ich es noch nicht nach New York geschafft, um mir selbst einen Einblick zu verschaffen. Nichtsdestotrotz möchte ich das Zitat der Schule

    „What if we could build a school where students are excited about learning, solving problems and facing complex challenges“

    als Ausgangspunkt für eine Diskussion nehmen. Besteht daran Interesse?

    • Dieses Thema wurde geändert vor 2 Jahre, 2 Monate von  Julian.
    #1435

    Birgit Lachner
    Teilnehmer

    Könnte das vielleicht projektorientiertes Lernen sein?

    Aber ob man da nicht auch doch noch ein wenig Theorie mal büffeln muss? So viele Projekte passender Art wird man womöglich zu einem Theoriethema nicht finden können.

    Kennst du ESBZ Evangelische Schule Berlin Zentrum?

    #1436

    Julian
    Teilnehmer

    Danke für deine Antwort.

    Nein projektorientiertes Lernen hat damit direkt erst mal wenig zu tun, da es mir weniger ums Lernen direkt geht, als vielmehr um die Organisation.

    Die Schule kenne ich nicht, habe jetzt auf der HP aber auch nichts in der Richtung entdecken können.

    Ich stelle mir die Schule in dem Fall eher wie das Spiel World of Warcraft vor, in dem man sozusagen versucht seinen Charakter in verschiedenen Bereichen weiter zu entwickeln. Dies kann durch verschiedene Quests geschehen. (Hier ist projektorientiertes Arbeiten natürlich eine gute Möglichkeit, aber natürlich nicht die Einzige). Das Spiel (und somit die Software) würde hier nur dazu dienen, diese Entwicklungen sozusagen als Ersatz für den Notenmanager eintragen zu können. So kann der Schüler mitverfolgen, wo er gut ist und wo nicht. Darüber hinaus kann er über diese Software auch weitere Quests (Aufgaben, Projekte, Kurse, Spiele, Freizeiten..) buchen und hat somit auch Kontrolle daüber, zu welchem „Charakter“ er werden möchte.

    Ich sollte vllt. dazu noch sagen, dass das Themenfeld eher gewagt ist und ich mir in dem Zusammenhang weder Noten, noch Jahrgangsstufen vorstellen kann. Es würde mehr auf ein Kurssystem mit einem festem Ansprechpartner/Pädagogen hinauslaufen. Das stößt aber (ohne das ich das jetzt auf mehreren Seiten erklären möchte) bei vielen „etablierten“ Lehrern auf Ablehnung…

    #1441

    Birgit Lachner
    Teilnehmer
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